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Test - Bioshock : Bioshock

  • X360
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Bereits auf der diesjährigen E3 sorgte ’Bioshock’ für Furore und konnte im Vorfeld schon sehr viel Lob einheimsen. Wir haben den Titel auf der Games Convention einmal mehr unter die Lupe genommen und verraten euch, welche Fortschritte das düstere Action-Adventure in den letzten Monaten gemacht hat.

Kenner der ’System Shock’-Reihe dürften bereits ahnen, welches düstere und auch abwechslungsreiche Gameplay auf den Spieler wartet. Im Großen und Ganzen bietet der Titel auf den ersten Blick nicht die übliche Shooter-Kost. Das beginnt schon mit der Tatsache, dass man sich nicht zwangsläufig mit jeder Kreatur anlegen muss und man eher den Verstand nutzt.

Utopia-Unglück

Bezüglich der Handlung des Spiels seid ihr zu Anfang völlig im Ungewissen. Ihr findet euch inmitten gefluteter Räume wieder, in denen überall Leichen herumliegen. Eines ist an dieser Stelle auch schnell klar: Irgendwas Schreckliches muss passiert sein und ihr müsst herausfinden, welche Katastrophe die Unterwasserstation heimgesucht hat. Die Umgebung stellt ein Unterwasser-Utopia der 30er-Jahre dar, das von zahlreichen Kreaturen in schweren Taucheranzügen bewohnt wird, die ihre so genannten kleinen Schwestern beschützen. Hierbei handelt es sich um kleine Mädchen, die mit großen Spritzen Blut aus zahlreichen Leichen saugen. Kommt ihr diesen zu nah, greifen euch die gepanzerten Beschützer an und versuchen, euch zu vertreiben. Dabei stellt sich schnell heraus, dass euch diese Gegner im Grunde genommen ignorieren und in Ruhe lassen, sofern ihr selbst keinen Ärger macht.

Klettermaxe

Deutlich aggressiver benehmen sich hingegen einige Zombies und junge Damen, die mit Krallen statt Händen an den Decken herumklettern und mit lautem Gekreische auf euch zurennen. Diese seltsamen Gegner lassen sich aber mit gezielten Schüssen schnell ausschalten. Deutlich effektiver ist es jedoch, die Möglichkeiten des ’Bioshock’-Gameplays zu nutzen. So markiert ihr zum Beispiel eine Kreatur als Gegner und sofort stürzen sich andere KI-Charaktere auf den vermeintlichen Bösewicht. In dieser Zeit könnt ihr hingegen lässig vorbeigehen und euch um euren Kram kümmern.

Diese KI-Spielereien sind nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, die ihr in ’Bioshock’ nutzen könnt. Im Endeffekt lässt sich der Titel auch fast gewaltfrei spielen, indem ihr eure Gegner in Kämpfe verwickelt und euch selbst aus jeder Schlacht heraushaltet. Diese Features zeigen, dass das Spiel im Vergleich mit bisherigen Shootern einen völlig anderen und sehr innovativen Weg geht.

Zudem schaut ’Bioshock’ bereits in der hier präsentierten Version fantastisch aus und besonders die Spiegelungen im Wasser, die Lichtbrechung und die vielen weiteren Effekte sind einfach phänomenal. Die Xbox-360-Version zeigte schon hohe Frameraten, detaillierte Texturen und erstklassige Effekte, wie man sie bei einer Nextgen-Konsole auch erwartet. Insgesamt ist der Titel grafisch für mich persönlich einer der Xbox-360-Kracher der diesjährigen Games Convention.

Fazit

von R Kwiecin
In guter ’System Shock’-Tradition spielt sich ’Bioshock’ anders als typische Ego-Shooter. Mit der düsteren Hintergrundstory sowie dem innovativen Gameplay hat man hier einen ordentlichen Shooter in der Entwicklung, der das Genre sicherlich aufmischen wird. Dabei hat die gezeigte Version sowohl beim Gameplay als auch bei der Grafik die bisherige Messlatte überschritten und dürfte sicherlich ein Anwärter auf einen Best-of-GC-Titel sein. Verdient hat es sich ’Bioshock’ auf jeden Fall.

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