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Test - NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti : Grafikkarten von ASUS und ZOTAC im Test

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Im Reich der Grafikkarten ist die GTX 1080 Ti derzeit das Maß aller Dinge. Für um die 800 Euro erhaltet ihr nun endlich Grafikkarten, mit denen 4K-Zocken möglich ist, ohne ein ganzes Bündel GPUs via SLI oder Crossfire verknüpfen zu müssen. Wir haben uns zwei Modelle vorgeknöpft, nämlich die ASUS ROG Strix GTX 1080 Ti O11G und die ZOTAC GTX 1080 Ti AMP Edition. Beide sind werksübertaktete Karten mit einem eigenen Kühlsystem und preislich etwa in der gleichen Liga, wobei die ASUS-Karte bei den meisten Händlern um einige Euro teurer ist.

Bevor wir uns in die wunderbare Welt des 4K-Gamings und der Benchmarks stürzen, wollen wir natürlich zunächst einen Blick auf die beiden Grafikkarten werfen, die uns freundlicherweise von ASUS und ZOTAC für den Test zur Verfügung gestellt wurden.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti O11G

ASUS hat einen richtigen Brummer ins Rennen geworfen. Wer sich dieses Biest zulegen will, sollte tunlichst mit einem Zollstock einen tieferen Blick ins Gehäuse seines PCs werfen. Die Strix misst nämlich schlappe 29,8 x 13,4 x 5,25 cm und nimmt somit nicht nur die üblichen zwei, sondern gleich zweieinhalb Slots ein. Auch bei der Länge können ältere, nicht modulare Gehäuse problematisch werden. Ein Kraftwerk müsst ihr hingegen nicht gleich einbauen. Bei einer TDP von 250 Watt solltet ihr mit einem 500- oder 550-Watt-Netzteil gut zurande kommen.

Der Grund für den enormen Umfang der Karte liegt in der Kühlung. ASUS hat sich nämlich ein neues System mit deutlich vergrößerten Heatpips und Kühlkörpern ausgedacht, die – ergänzt um drei WingBlade-Lüfter und eine Backplate – für niedrige Temperaturen und gute Übertaktbarkeit sorgen sollen.

Zudem wird die neue MaxContact-Technologie eingesetzt, die durch eine veränderte Oberfläche mehr Kontakt zwischen Chip und Kühlung gewährleisten soll. Das wirkt, und zwar verdammt gut. Selbst unter Volllast bleib die Karte auf sehr moderaten 72 Grad und damit deutlich unter der Founders Edition (84 Grad) und der ZOTAC-Karte (82 Grad). Somit habt ihr genug Luft, um die ohnehin schon ordentliche Werksübertaktung noch weiter hochzuschrauben, zumindest, bis das Power-Limit greift.

Die ASUS-Karte arbeitet aber ohnehin mit 1.569 / 1.683 MHz im Gaming-Modus und 1.594 / 1.708 MHz im OC-Modus – deutlich mehr als der Referenztakt von 1.480 / 1.582 MHz. Unter Volllast krabbelt der Takt sogar bis auf Werte von über 1.900 MHz. 2 GHz sollten dank der guten Kühlung durchaus erreichbar sein. Die 11 GB GDDR5X-Speicher der Karte hingegen sind nur minimal übertaktet, nämlich auf 11.010 MHz im Gaming- beziehungsweise 11.100 MHz im OC-Modus. Auch dort geht noch was. Speicherinterface und Bandbreite entsprechen mit 352 Bit und 484 GB/s natürlich dem Standard.

Die sonstige Ausstattung umfasst all das, was man von ASUS gewohnt ist. Als Anschlüsse sind 2x HDMI 2.0b, 2x DisplayPort 1.4 und 1x DVI-D vorhanden. Natürlich mangelt es nicht an der AuraSync-RGB-Beleuchtung der Karte und die entsprechenden Tools zur Einstellung sowie zum Übertakten können gratis heruntergeladen werden. Für den Stromanschluss werden zwei 8-Pin-Anschlüsse (6+2) benötigt.

ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti AMP Edition

Bei der AMP Edition von ZOTAC handelt es sich tatsächlich „nur“ um die zweitstärkste Variante des Herstellers – die AMP! Extreme hat noch etwas mehr Power. Mit 300 x 148 x 43.5 mm, also einer Zwei-Slot-Breite, ist die Karte deutlich platzsparender als ihr Konkurrent, dafür ist sie aber nur mit zwei 100-mm-Lüftern ausgestattet. Das IceStorm genannte Kühlkonzept von ZOTAC macht seinem Namen nur bedingt Ehre. Die Temperaturen unter Volllast lagen mit 82 Grad deutlich höher als bei der ASUS-Karte, was den Raum für weitere Übertaktungen natürlich eingrenzt.

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