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News - Assassin's Creed Shadows : Ubisoft rüstet sich gegen Belästigungen und Beleidigungen

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Assassin's Creed Shadows musste in der Vergangenheit bereits harsche Kritik einstecken, hauptsächlich wegen seiner afrikanischen Hauptfigur Yasuke. Aber Ubisoft will sich nun wehren.

Mit dem Release von Assassin's Creed Shadows dürfte wieder einiges an "Kritik" auf Ubisoft einprasseln. Schon bei der Vorstellung von Yasuke, einer der beiden Hauptfiguren, ging es nicht gerade glimpflich zu. Ein Afrikaner als Samurai wurde als historisch nicht akkurat verschrien, während die wie immer lautstarken "Anti-Woker" aus den üblichen Gründen auf die Barrikaden gingen. 

Dass sich dies auch beim Release fortsetzen dürfte, ist unschwer zu erraten angesichts der heutigen Online-Kultur (wenn man das noch so nennen kann). Berichten zufolge soll sich Ubisoft aber gerüstet haben, um scharf dagegen vorzugehen und die eigenen Mitarbeiter vor Belästigungen und Beleidigungen zu schützen.

Einem Bericht von BFMTV zufolge, der sich auf ungenannte Quellen unter den Mitarbeitern bei Ubisoft beruft, soll der Pulisher dem CSE in Kanada – dem Communications Security Establishment – einen Plan zur Bekämpfung von Belästigung vorgelegt haben.

Darin heißt es: "Es handelt sich um eine Initiative aus Kanada. Es gibt ein Team, das Netzwerke überwacht und im Falle eines gezielten Angriffs schnell handelt. Anders als bisher ist dies eine ernste Angelegenheit. Nachrichten, die von Internetnutzern auf X, Reddit oder sogar Videos auf YouTube gepostet werden, werden von einer speziellen Einheit genau überwacht, um schnell auf das geringste Problem reagieren zu können. Anwälte stehen bereits bereit, um im Falle einer nachgewiesenen Belästigung Klage einzureichen."

Auch sei den Mitarbeitern empfohlen worden, sich auf sozialen Medien nicht zu dem Spiel oder ihrer Beschäftigung bei Ubisoft zu äußern, um Belästigungen zu vermeiden. Ubisoft selbst hat sich dazu eher vage geäußert: "Wir waren schon immer der Meinung, dass die Social-Media-Kanäle der Teammitglieder ihnen gehören. Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit unserer Mitarbeiter, auch online. Deshalb bieten wir bei Ubisoft standardmäßig Orientierungshilfen für die Nutzung sozialer Medien, digitale Sicherheit und Unterstützung für das Wohlergehen der Teammitglieder an. Wir stellen auch Ressourcen zur Verfügung, um Online-Belästigungen vorzubeugen und davor zu schützen, mit denen unsere Teams leider konfrontiert sind."

Persönliche Belästigungen und Beleidigungen bis hin zu Stalking oder sogar Todesdrohungen haben in den letzten Jahren enorm zugenommen, spätestens seit dem ersten Aufflammen durch Gamergate im Jahre 2014 und danach. Derzeit stammen solche Aktionen häufig aus der frauenfeindlichen Incel-Szene und den "Anti-Wokern", aber auch "normale" Gamer schrecken mittlerweile nicht mehr davor zurück, ihren Frust über die Probleme der Gaming-Industrie auf äußerst toxische Art an beteiligten Entwicklern persönlich auszulassen.

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