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Preview - Assassin's Creed: Revelations : Tower Defense Creed

  • PC
  • PS3
  • X360
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"Inception" lässt grüßen

Was wir aber jetzt schon wissen: In den fünf Schlüsseln stecken die Erinnerungen Altairs. Findet Ezio also einen davon, kann er den jeweiligen Erinnerungsabschnitt genauso erleben, wie Desmond die Vergangenheit seiner Vorfahren durchlebte. Da Desmond nach dem schockierenden Brotherhood-Finale dazu gezwungen ist, vorerst im Animus zu verbleiben, der ihm die Erinnerungsreisen in die Vergangenheit überhaupt erst ermöglicht, ergibt sich eine "Inception"-ähnliche Situation: Wir spielen Desmond, der Ezio spielt, der wiederum Altair spielt.

Obwohl wir alle drei bereits kennen, waren wir insbesondere auf Ezio gespannt. Hat sich dieser doch am offensichtlichsten verändert. Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen und der gealterte italienische Held fällt auf den ersten Blick durch seinen ergrauten Bart auf. Macht sich das Alter auch in seinen Fähigkeiten bemerkbar? Im Kampf jedenfalls nicht. Nachdem uns Yusuf zur Assassinen-Gilde geführt hatte, folgte bereits der erste Templerangriff. Ezio ist nach wie vor weit von der kämpferischen Übermacht eines Batman aus Arkham Asylum oder Arkham City entfernt, weshalb heimliches Vorgehen immer einem offenen Kampf vorzuziehen ist. Dennoch schickten wir die Angreifer mit überlegtem Parieren schnell in den Templerhimmel.

Und wo ist der Haken?

Ein paar neue Bewegungen kamen später hinzu: So überreichte uns Yusuf bald die neue Hakenklinge. Mit dieser haken wir uns im Kampf beispielsweise an Gegner und überrollen sie mittels geschickter Ausweichbewegung, um sie daraufhin von hinten niederzustechen. Als besonders praktisch erweist sich das neue Utensil beim Sprinten über die Dächer Konstantinopels. Die breiteren Straßen führen dazu, dass sie Ezio – vielleicht auch wegen seines Alters – manchmal nicht komplett überspringen kann. Per Tastendruck streckt er den Arm mit der Hakenklinge aus und hängt sich so im letzten Moment ans nächste Dach. Beim Klettern ermöglicht ihm der Haken ein verbessertes Springen von Vorsprung zu Vorsprung und wenn es mal richtig flott gehen soll, gleitet ihr damit einfach an Seilen entlang.

Insgesamt kamen wir damit spürbar schneller an unsere Zielorte. Bei besonders großen Entfernungen stehen euch als Alternative wieder die üblichen Abkürzungen quer durch die Stadt zur Verfügung. Ebenso entdeckten wir bei unseren Streifzügen Gebäude, die wir reparieren lassen könnten – offensichtlich ähnlich wie bei Assassin's Creed Brotherhood. Und auch eure Mit-Assassinen sind manchmal wieder mit euch unterwegs. Was mit euren Killer-Azubis alles möglich ist und inwiefern es dem Vorgänger ähnelt, konnten wir in den gespielten Sequenzen noch nicht im Detail erforschen.

Tower Defense?!

Allerdings genügte die Spielzeit, um die zweifellos außergewöhnlichste Neuerung in Bezug auf unsere Unterstützungstruppen ausgiebig anzutesten. Bei einem erneuten Angriff der Templer sahen wir uns plötzlich in einer ungewohnten Position: Zwar standen wir wie gewohnt auf einem Dach, doch bewegen konnten wir uns nicht. Allein Ezios Blick auf die Straße und die benachbarten Dächer lenkten wir nach Wunsch. Der Sinn des Ganzen: Statt selbst einzugreifen, positionierten wir andere Assassinen auf den Gebäuden, errichteten Hindernisse auf der Straße, um die angreifenden Templer aufzuhalten, und warteten auf die nächste Angriffswelle. Im Grunde also das altbekannte Tower-Defense-Prinzip, aber im ungewöhnlichen Szenario. Wie im Vorbild gibt es verschiedene Truppentypen, die ihr platzieren könnt, wobei sich in unserer Sitzung vor allem die Gewehr- und Armbrustschützen als effektiv erwiesen.

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