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Preview - Life is Strange: Before the Storm : Hide and Seek in Waterfalls

  • PC
  • PS4
  • One
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Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Emotionen zum Download

Life is Strange: Before the Storm schließt eine Lücke in der Geschichte des Vorgängers und erzählt von der dort nur vage angedeuteten Freundschaft zwischen Chloe und Rachel. Dadurch verzichtet das Prequel zwangsweise auf den Zeitreise-Hokuspokus des ersten Teils. Ob das gutgehen kann? Im schlimmsten Fall wird das Spiel dadurch zu einer gefühlsduseligen Seifenoper voller Teenager-Klischees und Dramatik aus dem Farbeimer für Sonnenuntergänge.

Glaube ich aber nicht. Denn der Verzicht auf phantastische Elemente gibt den Entwicklern die Chance etwas Einzigartiges in der Welt der Videospiele zu schaffen: ein Coming-of-Age-Drama über authentische Probleme und reale Personen, die mehr damit zu kämpfen haben, ihren Platz im Leben zu finden, als gegen einen diabolischen Bösewicht. Schließlich war es bereits die große Stärke des Vorgängers, nicht nur Bits und Bytes, sondern echte Emotionen direkt auf die Festplatte zu laden. Life is Strange: Before the Storm könnte das seltene Kunststück gelingen, durch seine Entscheidungsvielfalt die Gefühlswelt eines Teenagers erfahrbar zu machen – gewissermaßen das „Stand by me“ der Videospiele.

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