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Test - Yakuza: Like A Dragon : Besser als Final Fantasy - und komischer!

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Greift zu, wenn...

… ihr bei einem richtig genialen Rollenspiel auch ordentlich ablachen wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr bei RPGs eine No-Nonsens-Schiene fahrt.

Fazit

Denis Brown - Portraitvon Denis Brown
Das beste und zugleich komischste J-RPG des Jahres

Selten so gelacht! Yakuza: Like a Dragon knüpft in seiner Erzählweise dort an, wo die Prügelspielreihe aufhörte und enttäuschte mich nicht im Geringsten. Wieder einmal treffen ernste Erzählung und geballter Blödsinn an so scharfen Kanten aufeinander, dass der Ausdruck „bizarr“ nicht ausreicht, um ein treffendes Bild zu vermitteln. Die Geschichte ist schräg, bekloppt, ja völlig behämmert, zugleich aber auch ergreifend, spannend und dicht gewoben. Empfindliche Seelen muss ich jedoch warnen: Das Spiel mag es manchmal derb und kommt nicht immer politisch korrekt rüber. Letztendlich geht es um Humor, daher darf man solche Ausreißer nicht auf die Goldwaage legen.

Der neue Protagonist mag auf den ersten Blick ebenso gewöhnungsbedürftig sein wie der Genre-Umschwung zum Rollenspiel, doch mit beiden Faktoren konnte ich mich sehr schnell anfreunden, weil nicht geschlampt wurde. Ehrlich gesagt sehe ich abseits der Echtzeit-Komponente gar keinen so großen Unterschied zwischen den früheren Prügelpassagen und den Rundenkämpfen. Ihre grundsätzliche Spielphilosophie bleibt ähnlich, nur die Ausführung ist eine andere.

>> Einfach nur irre oder schon pervers? 10 Spiele zum Fremdschämen

Das nagt keinesfalls an der Qualität. Ich versichere euch, J-RPG-Fans kommen voll auf ihre Kosten, weil das Spielsystem kein Blender ist. Im Gegenteil, ein dermaßen gut ausgearbeitetes Rollenspiel nach Fernost-Machart findet ihr höchstens noch in der Persona-Serie. Einziger Nachteil: Alle Lasten dieses Genres sind ebenfalls mit von der Partie. Gemeint sind überlange Gespräche, Grind-Orgien und ein paar fiese Überraschungsgegner mit Frustpotenzial. Ihr solltet also wissen, worauf ihr euch einlasst. Mich hat es nicht einen Moment gestört.

Überblick

Pro

  • freakiger Erzählstil aus ergreifendem Drama und völligem Blödsinn
  • sehr gut ausgearbeitetes J-RPG-Grundgerüst
  • offene Welt zum Erkunden
  • Schlapplach-Garantie
  • witzige Ideen für Gegner, Quests und Ausrüstung
  • großer Umfang
  • etliche Nebenbeschäftigungen und Minispiele
  • schön ausgearbeitete, wenn auch bisweilen etwas steif wirkende Grafik
  • aufwändiges englisches Voice-Acting inklusive Lippensynchro
  • angenehme Ladezeiten
  • guter Soundtrack

Contra

  • einige Grind- und Farm-Orgien sind obligatorisch
  • Gegnervorkommen und Kampffrequenz sehr hoch
  • plötzlich steigender Schwierigkeitsgrad
  • Diskrepanz zwischen Voice-Acting und Untertiteln
  • zeitweise ermüdend lange Gespräche und Zwischensequenzen

Awards

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