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News - Ubisoft : Diese beiden CEOs betreuen künftig Assassin's Creed, Far Cry und Rainbow Six

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    Die Probleme bei Ubisoft in den vergangenen Monaten sorgen für Umstrukturierungen, darunter in Form einer neuen Tochtergesellschaft für die Kernmarken. Deren CEOs wurden nun benannt. 

    Ubisoft bastelt weiter an Umstrukturierungen und hat im Zuge dessen eine neue Tochtergesellschaft aufgebaut, die sich künftig um die Kernmarken des Unternehmens kümmern soll – darunter Assassin's Creed, Far Cry und Rainbow Six. Die Leitung dieser neuen Einheit übernehmen Christophe Derennes und Charlie Guillemot als gleichberechtigte Co-CEOs. Mit dieser Maßnahme reagiert Ubisoft auf die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre und will durch eine fokussierte Führung seiner Blockbuster-Marken neue Stabilität gewinnen.

    Christophe Derennes ist ein Ubisoft-Veteran mit fast 35 Jahren Unternehmenszugehörigkeit. Er war unter anderem Geschäftsführer von Ubisoft Montréal und zuletzt als Managing Director für Nordamerika tätig. Charlie Guillemot, Sohn von CEO Yves Guillemot, hat zuvor das Studio Owlient geleitet und war maßgeblich an strategischen Transformationsprozessen innerhalb des Unternehmens beteiligt. Trotz seines prominenten Nachnamens betont Ubisoft, dass seine Ernennung auf beruflicher Leistung und strategischer Weitsicht basiert – nicht auf familiären Verbindungen. Dennoch wird die Personalie intern wie extern durchaus kritisch diskutiert, insbesondere vor dem Hintergrund der wiederholten Vorwürfe von Vetternwirtschaft im Führungskreis des Unternehmens.

    Die neue Tochtergesellschaft mit Hauptsitz in Frankreich ist Teil eines größeren Deals mit dem chinesischen Tech-Giganten Tencent. Dieser investiert insgesamt rund 1,16 Milliarden Euro und erhält im Gegenzug etwa 25 Prozent der neuen Struktur. Ubisoft erhofft sich dadurch nicht nur frisches Kapital, sondern auch Zugang zu Tencents Technologie und Publishing-Know-how – insbesondere im asiatischen Markt. Gleichzeitig soll das Modell helfen, die finanzielle Gesamtlage zu verbessern: Lizenzgebühren in Höhe von mehr als 80 Millionen Euro pro Jahr sind laut Ubisoft zu erwarten.

    Die Reorganisation soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Ubisoft verspricht sich von der neuen Struktur eine klarere Markenverantwortung, schnellere Entscheidungsprozesse und effizienteres Ressourcenmanagement. Langfristig will das Unternehmen damit wieder in die Offensive gehen – sowohl kreativ als auch wirtschaftlich. Ob der Schritt gelingt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut sich die neue Doppelspitze in der Praxis bewährt.

    Ubisoft-Boss Yves Guillemot verkündete zeitgleich seine Vorstellung der künftigen Unternehmensstruktur, die auf "Creative Houses" setzen soll. Dadurch sollen die Studios eigenständiger agieren. In einer Rundmail an die Belegschaft heißt es: "Die Ziele der Umstrukturierung in Creative Houses sind echt ambitioniert: Wir wollen den Teams mehr Autonomie geben, die Verantwortlichkeiten klarer machen, damit ihr euch voll auf die Entwicklung cooler Spiele konzentrieren könnt. Spiele, die uns am Herzen liegen, die unsere Zukunft prägen und auf die wir stolz sein können. Wir wollen zusammenhängende Creative Houses schaffen, die die verschiedenen Arten von Spielerlebnissen widerspiegeln, die in ihnen entstehen. Unser Portfolio ist vielfältig und umfangreich, und die Creative Houses werden ihm eine neue Bedeutung und eine menschliche Dimension verleihen. Durch die Nähe zu den Spielern können wir uns in den Creative Houses besser auf unsere Spiele konzentrieren und spannende Herausforderungen für alle bieten. Diese Creative Houses sind unabhängig und tragen die volle Verantwortung für ihre kommerziellen und geschäftlichen Ziele."

    Sechs Arbeitsgruppen sollen dafür sorgen, die Transformation zügig umzusetzen. Weitere Details dazu sollen im Herbst bekanntgegeben werden. 



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