Der Looter-Shooter, der fast alles richtig machtEine der Reaktionen, die ich im Vorfeld vom Release von The Division 2 immer wieder mal gehört habe: „Das ist ja wie das erste The Division, nur mit anderer Umgebung“. Dazu sag ich mal: Nein, ist es nicht. Natürlich ist es ein The Division, es ist das gleiche Konzept, so wie Diablo 2 ein Diablo war. Alles andere wäre ja im Grunde auch Unsinn. Aber während The Division noch die etwas holprige Gesellenprüfung war, hat Ubisoft Massive mächtig die Schulbank gedrückt und mit The Division 2 ein Meisterstück abgeliefert.
Die Entwickler haben enorm viel von dem umgesetzt, was die Spieler sich gewünscht haben, eine Seltenheit in Zeiten durchkalkulierter AAA-Spiele, die ja doch immer wieder mal gern komplett an der Community vorbei entwickelt werden. Mehr Inhalt, schnellere und knackigere Gefechte, weniger Bullet Sponges, besseres Leveldesign, stärkere Gadgets und ein durch und durch optimiertes Lootsystem sind nur einige der Aspekte, die The Division 2 vom Vorgänger abheben.
Als Langzeit-Division-Spieler mit über 500 Stunden Spielzeit im Vorgänger bin ich schlicht begeistert von The Division 2. Sicher, es gibt hier und da noch ein paar Macken, die es auszubessern gilt, aber alles in allem ist das Spiel eine durch und durch runde Sache, die es mir oftmals spät in der Nacht alles andere als einfach macht, endlich die Konsole abzuschalten, um eine Mütze voll Schlaf zu ergattern. Ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Inhalte, selbst wenn ich mit den bestehenden noch reichlich zu tun habe. Daumen hoch!
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