Preview - Rainbow Six: Siege : Rickbow Six: Wins
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Go! Go! Go!
Innerhalb von ein bis zwei Minuten habt ihr nun alle Vorbereitungen getroffen und das Spiel fängt richtig an. Schnell wird klar, dass Rainbow Six: Siege sehr viele Möglichkeiten bietet, wie das eigene Team vorgehen kann. Teilen wir uns auf oder bewegen wir uns im Pulk? Von welcher Seite und welcher Ebene wollen wir das Haus angreifen? Welcher Operator bietet sich für welche Aktion innerhalb des Spiels am besten an? Seilen wir uns vom Dach ab oder sprengen wir einfach den Boden unter uns? Wo könnten sich die Verteidiger positioniert haben?
Ein sehr wichtiger Faktor ist die zerstörbare Umgebung. Mit einer Shotgun könnt ihr große Löcher in Wände schießen und Gegner dahinter erwischen. Oder diese als Gucklöcher nutzen, um in das angrenzende Zimmer zu spähen. Alles bis auf stützende Träger eines Gebäudes sollt ihr laut den Entwicklern auseinandernehmen können. Dieses Zusammenspiel aus den möglichen Geiselpositionen, der Herangehensweise der Teams, der Gadgets der Soldaten und der Zerstörung sorgt für verdammt viel Spannung. Gerade auch weil jeder Spieler nur ein Leben pro Runde hat. Selbst zu fünft ist es schwer, jeden Faktor zu bedenken. Man fühlt sich nie auf der sicheren Seite. So ist es ein ständiges Abwägen und Einschätzen der Situation, das für Kribbeln in der Magengegend sorgt, während die Zeit langsam abläuft.
Ohne Kommunikation geht nichts
Gerade weil man viele Faktoren bedenken und sein Team koordinieren muss, ist Absprache unglaublich wichtig. Wir haben das Spiel natürlich unter optimalen Bedingungen anzocken können. Zwei Teams á la fünf Leute in einem Raum, jeder mit einem Headset ausgestattet um sich miteinander absprechen zu können. Es ist bei Rainbow Six: Siege essenziell, mit den Kollegen ständig in Kontakt zu bleiben und die Lage zu erläutern. Wo hat man Gegner gesichtet? Welche Räume sind abgedeckt? Rufe wie „Sie greifen gerade im vorderen Bereich des Flugzeugs an“ oder „Unten bei der Garage haben sie den Durchbruch geschafft“ gehören zur Tagesordnung.
Genau das macht so viel Spaß. Es ist einfach toll, wenn man sich mit den Freunden abspricht, eine Taktik festlegt und im Gefecht wie ein Team funktioniert und jeder seinen Teil dazu beiträgt, den Sieg nach Hause zu fahren. Problematisch sehen wir daher das Spiel mit fremden Leuten. Man darf keine Scheu haben, mit anderen Leuten zu sprechen. Und gerade im Konsolenbereich sind Headsets und die damit verbundene Kommunikation keine Selbstverständlichkeit. Zwar denken die Entwickler über einen Weg nach, ohne Sprache Informationen kommunizieren zu können, doch bezweifeln wir die Effektivität eines solchen Systems.
Mein Haus, mein Flugzeug
Wir durften uns auf zwei Karten austoben. Die Karte „Haus“ kannte man bereits von der E3 letztes Jahr und ist, wie der Name schon sagt, einfach ein Haus, das ihr infiltrieren oder verteidigen müsst. Allerdings haben wir die Map dieses Mal bei Tageslicht anstatt bei Nacht gespielt. Es gibt also verschiedene Tageszeiten für die Karten. Großen Einfluss hatte das auf das Spiel aber nicht. Zumindest die Innenbeleuchtung des Hauses war nicht großartig anders, so dass Gefechte sich nicht wirklich unterschieden.
Als neue Karte wurde uns ein Flugzeug präsentiert. Jetzt stellt man sich so eine Karte ziemlich langweilig vor, aber auch hier gab es verdammt viel Varianz. Bei der Maschine handelt es sich nämlich nicht einfach nur um irgendein Flugzeug, sondern um eine Präsidentenmaschine, die natürlich ganz anders aufgebaut ist und jede Menge verwinkelte Ecken und Räume bietet. Außerdem gibt es einen unteren Cargo-Bereich und ein oberes Deck, wo sich die Piloten befinden. Durch drei mögliche Geiselpositionen und vier Startpunkte für die Befreier ergeben sich wieder jede Menge taktische Laufwege.
Die Multiplayer-Karten werden nur in Innenräumen spielen und ihren Fokus auf Zerstörung und Gefechte auf relativ kurze Distanzen legen. Wir hoffen, dass die Entwickler es schaffen, Karten zu entwickeln, die optisch und taktisch viel Abwechslung bieten und auch in ihrer Anzahl überzeugen können. Welche Szenarien und wie viele Karten kommen werden, konnte der Entwickler uns nicht sagen. Auch ob Mikrotransaktionen Teil des Spiels sind, wurde uns nicht beantwortet.
Singleplayer-Modus?
Obwohl sich die Entwickler nicht zu einem Singleplayer--Modus äußern wollten, so unterlief ihnen im Interview ein kleiner Fauxpas. Als wir sie auf das Thema ansprachen, sagten sie, dass sie nichts zu einem Singleplayer- und Koop-Modus sagen können. Dumm nur, dass wir gar nicht nach Koop gefragt hatten. Wir gehen ganz stark davon aus, dass es eine Einzelspielerkampagne und einen Koop-Modus geben wird. Gerade auch weil reine Online-Multiplayer-Titel im AAA-Segment es eher schwer auf Konsolen haben.
Tom Clancy wurde im Jahre 1947 geboren und machte sich einen Namen durch seine Bücher, die das Thema der Spionage zu Zeiten des Kalten Krieges aufgreifen. Sein erster Roman „Jagd auf Roter Oktober“, stellte gleich einen Durchbruch für Clancy dar und wurde sogar von US-Präsident Ronald Reagan gelobt. Einige seiner Bücher wie „Jagd auf Roter Oktober“, „Die Stunde der Patrioten“ und „Das Echo aller Furcht“ wurden verfilmt.
1996 gründete Tom Clancy zusammen mit Doug Littlejohns den Computerspielentwickler Red Storm Entertainment, eine Tochterfirma von Ubisoft. Mittlerweile kamen etliche Spiele mit Tom Clancys Namen im Titel auf den Markt. Neben den Ego-Shootern im Rainbow-Six-Universum, dürfte vor allem die Splinter–Cell- und die Ghost-Recon-Serie bekannt sein. Auch das sich noch in Entwicklung befindliche The Division gehört zum Tom-Clancy-Universum. Tom Clancy war zudem Mitbesitzer der Baltimore Orioles, ein Baseball-Team in den USA. Im Alter von 66 Jahre starb Clancy im Jahre 2013 in Baltimore.


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