News - Tom Clancy's Ghost Recon : Bericht: Ubisoft kehrt zur Unreal Engine zurück
- PC
- PS4
- One
Die Ghost-Recon-Reihe will verstärkt zu den früheren Wurzeln zurückkehren - und schwenkt wohl auch deshalb zurück zur Unreal Engine.
Nach vielen Gerüchten hatte zuletzt auch Ubisoft-CEO Yves Guillemot in einem Statement durchblicken lassen, dass sich ein neuer Teil der Ghost-Recon-Reihe offiziell in Arbeit befindet. Weitere Details darüber hinaus gab es vom Entwickler und Publisher zunächst noch nicht, dafür brodelt es in der Gerüchteküche munter weiter.
Laut einem Bericht des bekannten Insiders Tom Henderson im Rahmen eines Podcasts, kehrt Ubisoft für das neue Ghost Recon nicht nur zur First-Person-Perspektive der früheren Taktik-Shooter-Teile zurück - zuletzt kam ja in einigen Titel eine Third-Person-Perspektive zum Einsatz - auch die Engine wird grundlegend geändert.
So setzt Ubisoft für das neue Spiel dem Vernehmen nach auf die Unreal Engine 5, lässt also die beiden eigenen Ubisoft-Engines Anvil und Snowdrop links liegen. Ghost Recon Breakpoint war zuletzt auf Basis von AnvilNext 2.0 entwickelt worden, also auf der Engine, auf die auch Riders Republic oder Rainbow Six: Extraction setzten. Die Anvil-Engine ist auch die Plattform namhafter Spiele des Studios wie Assassin's Creed Shadows, Skull & Bones oder Immortals: Fenyx Rising. Die Snowdrop-Engine indes wurde für XDefiant oder Star Wars Outlaws genutzt - und kommt auch beim Splinter Cell Remake zum Einsatz.
Henderson vermutet, dass die Rückkehr zur Unreal Engine das Vorhaben unterstreichen soll, mit Ghost Recon ganz generell wieder mehr zu den Wurzeln früherer Titel zurückkehren zu wollen. Ghost Recon 2 war 2004 auf Basis der Unreal Engine 2 entwickelt worden, spätere Tom-Clancy-Spiele wie EndWar oder Rainbow Six: Vegas basierten auf der Unreal Engine 3.


Kommentarezum Artikel