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Preview - TimeSplitters 3: Future Perfect : TimeSplitters 3: Future Perfect

  • PS2
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Besitzer einer PlayStation 2 oder Xbox dürfen den kompletten Multiplayer-Part auch online mit bis zu 16 Kontrahenten spielen. Auf dem GameCube schaut ihr hingegen in die Röhre und müsst mit den Bots Vorlieb nehmen, die im so genannten 'Challenge'-Modus einfach die menschlichen Teilnehmer ersetzen. Wahlweise in einer Liga oder in Einzelevents streitet ihr euch dabei darum, wer am besten mit seiner Waffe umgehen kann. In unserer Preview-Version ließ das Verhalten der Bots allerdings noch zu wünschen übrig, so dass wir euch hiervon keine endgültige Beschreibung liefern können. Online war die vorliegende Fassung auch noch nicht spielbar. Xbox Live-Kunden sollen sich in der Vollversion übrigens über Content-Downloads freuen dürfen.

Raum für Kreativität

Wem die vorgegebenen Levels nicht genug sind, der kann sich erneut an einem Map-Editor zu schaffen machen, der noch deutlich aufgestockt wurde: Aus Einzelteilen wie Gängen und Räumen baut ihr eigene Umgebungen zusammen, platziert Waffen und probiert das Ganze dann gleich gemeinsam mit ein paar Freunden aus. Die Flexibilität und den Bedienkomfort von Map-Editoren am PC mag das Tool zwar nicht erreichen, doch eine willkommene Erweiterung für Bastler sollte es allemal darstellen.

Für den schnellen Spaß zwischendurch sind des Weiteren diverse Mini-Spiel gut, die sich im Arcade-Modus wiederfinden. Hier geht es wirklich nur darum, möglichst schnell und genau zu zielen, denn die Zeit ist stets euer größter Feind. So gilt es etwa, möglichst lange gegen eine wild gewordene Affenherde zu bestehen, die auf euch einstürmt – und ihr seid nur mit einer Shotgun ausgerüstet. Ein anders Mal fahrt ihr in einer Gondel durch die Kanäle von Venedig und versucht dabei, die Gegner auszuschalten, die euren Weg kreuzen. Und beim 'Disco Bottle Slam' schließlich sollt ihr alle Flaschen auf der Tanzfläche zerschießen. Nach erfolgreicher Bewältigung der Aufgabe winkt euch eine Medaille; seid ihr besonders gut, schalten sich unter Umständen sogar neue Waffen, Charaktere oder sonstige Boni frei.

Optisch: Altbekanntes

Technisch bietet 'TimeSplitters 3: Future Perfect' das typische Free Radical Design mit seinen leicht Comic-artigen Charakteren und abwechslungsreichen Szenarien: Unter anderem trefft ihr in einer mittelalterlichen Burg und an Bord eines fahrenden Zuges auf eure Gegner. Die Grafik wird dabei jedoch wohl nicht mit Spielen wie 'Halo 2' oder 'Killzone' mithalten können; zumindest in der Preview-Version wirkten viele Texturen noch zu matschig, die Umgebungen zu farblos und das Level-Design zu wenig detailliert. In dieser Hinsicht sollte bis zum Release dringend nachgebessert werden.

Fazit

von Fabian Walden
'TimeSplitters 3: Future Perfect' erinnert vom ersten Moment an seinen Vorgänger: Vom Story-Modus über die Mini-Games bis hin zum Multiplayer-Part findet ihr alles wieder, was im zweiten Teil so viel Spaß machte. Doch leider konnten wir die Qualität vieler Abschnitte anhand unserer Preview-Version nur erahnen: Die künstliche Intelligenz der computergesteuerten Figuren ließ noch zu wünschen übrig und eine Spielbalance war vor allem im 'Challenge'-Modus nicht vorhanden. Gemeinsam mit der inzwischen doch veralteten Grafik bleibt am Ende nur ein 'gut' stehen. Multiplayer-Fans, die von 'Halo 2' genug haben oder auf der PlayStation 2 einen vergleichbaren Titel suchen, sollten das Spiel aber auf jeden Fall im Auge behalten.

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