… ihr Dark Souls bei aller Liebe als zu frustrierend empfindet, dystopische Science-Fiction-Welten mögt und auf clever verschachtelte Spielwelten steht.
Spart es euch, wenn...
… euch selbst Dark Souls zu einfach ist, ihr auf abwechslungsreiche Szenarios besteht und nicht genug von knackigen Endbossen bekommt.
Ich bin vermutlich der einzige Fan von Dark Souls, Bloodborne und Co., dem die immer zäher werdenden Endgegner inzwischen ein Dorn im Auge sind. Insofern hat The Surge bei mir einen Stein im Brett, was wohl viele Fans des Genres schwer nachvollziehen können ... Spaß beiseite: Als Schreiber von Komplettlösungen fällt mir mehr denn je auf, was ich unter einem gelungenen Leveldesign verstehe. The Surge punktet dank der wunderbar verzweigten Gebietsarchitektur und kann damit sogar die im Grunde eher abwechslungsarme Spielwelt kaschieren.
Das Kampfsystem erinnert mich wohlig an den PlayStation-Klassiker Vagrant Story und kreuzt das Konzept des Anvisierens einzelner Körperteile gekonnt mit einem flotten Actiongemetzel. Das fleißige Abtrennen von Armen, Beinen und Köpfen erzeugt nicht nur morbiden Spaß, sondern spornt auch meinen Sammeltrieb an, sämtliche verfügbaren Rüstungen bestmöglich zu verbessern. Die Story haut mich zwar nicht vom Hocker, aber dafür konzentriert sich Deck13 auf das Wesentliche: das eigentliche Spielvergnügen und die tolle Science-Fiction-Welt, die mich bezüglich der Atmosphäre an Klassiker wie System Shock erinnert.
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