The Elder Scrolls Online: Greymoor entpuppt sich nach rund 20 bis 25 Stunden Spielzeit als routinierte, wenn auch unspektakuläre Erweiterung, die nicht ganz an die Klasse von Sommersend oder Elsweyr herankommt. Zwar wird eine ordentliche Story abgespult, garniert von einigen schönen Nebenquests, und allein schon alt bekannte Örtlichkeiten von Himmelsrand wiederzusehen, ist Grund genug für einen Kauf. Aber frische und belebende Elemente sind kaum zu entdecken.
Greymoor lebt eher von der Story und den Charakteren, von Skyrim und dem beeindruckenden Untergrundgebiet Schwarzweite, als von spielerischen Elementen. Neu ist im Grunde nur das Antiquitätensystem, aber das ist recht grindlastig und dürfte wohl nicht jeden begeistern. Wer schlicht und einfach mehr Inhalt für ESO haben will und die Spielwelt einfach ins Herz geschlossen hat, ist mit Greymoor gut bedient. Wunder solltet ihr allerdings nicht erwarten.
Überblick
Pro
Skyrim. SKYRIM!
beeindruckendes Schwarzweite-Gebiet
guter Spielumfang
viele hübsche Nebenquests
insgesamt solide Story
auch für Solisten wieder gut spielbar
Antiquitätensuche ist eine nette Idee
einige spannende Bosskämpfe
Contra
Antiquitätensuche ist sehr grindlastig
Story könnte etwas mehr Höhepunkte vertragen
keine neuen Spielelemente
Public Events ohne frische Ideen
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