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Preview - The Elder Scrolls Online: Blackwood : Das erwartet euch in der Erweiterung

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Alle Jahre wieder veranstaltet Zenimax Online ein neues Jahres-Event im MMORPG The Elder Scrolls Online. Wie immer gibt es bereits einen Dungeon-DLC, dem im Juni mit Blackwood eine vollwertige Erweiterung folgt, ähnlich wie mit Elsweyr und Greymoor in den vorherigen Jahren. Dieses Mal verschlägt es euch nach Dunkelforst nebst Ausflügen in die finsteren Totenländer. Wir konnten die neue Erweiterung bereits weit vor ihrem Launch am 8. Juni anspielen.

Moment mal, Dunkelforst? Totenländer? Das kennen wir doch? In der Tat, Blackwood führt euch in Gebiete zurück, die der eine oder andere aus The Elder Scrolls IV: Oblivion kennen mag. Auch die beiden Städte des Gebietes, Leyawiin und Gideon, sind keine Unbekannten. Allerdings ist der zeitliche Rahmen ganz anders, denn die Ereignisse von Blackwood finden rund 800 Jahre vor dem vierten Teil der Singleplayer-Rollenspiele statt. Erneut also ein Ausflug in die Vergangenheit, aber das kennen wir ja bereits. Schon Greymoor schickte uns im vergangen Jahr in die Vergangenheit von Himmelsrand aka Skyrim.

Die Einstiegsquest zu den neuen Abenteuern konntet ihr bereits mit dem DLC Flames of Ambition im März erleben, nun geht es ins Eingemachte. Ein Notruf bringt euch nach Leyawiin, denn Ratsmitglieder werden vermisst. Erste Spuren weisen darauf hin, dass die Dunkle Bruderschaft hinter den Entführungen, und wie sich herausstellt, einigen Morden steckt. Doch nicht alles ist so, wie es zunächst aussieht. Was hat es mit den vier Ambitionen auf sich? Was hat der Orden der Erwachenden Flamme vor? Mit der Hilfe von Eveli Scharfpfeil geht ihr der Sache auf den Grund und stoßt auf eine weitaus tiefer greifende Verschwörung, die offenbar etwas mit dem Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon zu tun hat.

Viel mehr wollen wir gar nicht verraten, aber wie gewohnt erlebt ihr eine gut gestrickte Hauptstory, garniert mit einer ganzen Reihe an Nebenquests, die euch quer durch das neue Gebiet Dunkelforst führen. Das ist nicht ganz so umfangreich wie die beiden Greymoor-Gebiete aus dem vergangenen Jahr, bietet euch aber nebenher auch noch einige Ausfläge in die finsteren Totenländer, in denen ihr es mit reichlich fiesen Kreaturen zu tun bekommt. Nehmt ihr alles mit, solltet ihr mit Blackwood etwa 25 bis 30 Stunden neues Futter haben. Das Event Tore von Oblivion ist damit freilich nicht zu Ende, im Herbst folgen noch zwei weitere DLCs, die das Jahres-Event abschließen werden.

Blackwood bietet ansonsten inhaltlich das, was man von einer ESO-Erweiterung erwarten kann. Neben der neuen Story nebst Nebenquests entdeckt ihr unter anderem ein neues öffentliches Verlies, sowie eine neue Prüfung namens Felshain, also ein weiterer Raid. Bei den Welt-Events gibt es ebenfalls eine Neuerung. Statt lokale Ereignisse zu erleben, tauchen hier und da in der Spielwelt Daedra-Portale auf, die euch in dämonische Unterwelten mit verschiedenen Abschnitten bis hin zum Endboss schicken – saftige Belohnungen inklusive. In der Anspielsession schienen diese nicht an festen Positionen aufzutauchen, aber wie das im finalen Spiel aussieht, bleibt abzuwarten.

Dunkelforst zeigt sich als hübsches und abwechslungsreiches Gebiet. Die mittelalterlichen Städte bilden einen schönen Kontrast zu den Sumpfländern und anderen Abschnitten. Die wirkten zuweilen noch ein wenig leer, aber die frühe Version war diesbezüglich auch noch nicht komplett und uns wurde bestätigt, dass die Arbeiten an der Spielwelt noch im vollen Gange sind. Bis die Erweiterung irgendwann auf den PTS kommt, sollte das alles erledigt sein.

Die Tore von Oblivion öffnen sich - Video-Preview zu The Elder Scrolls Online: Blackwood

Die neue Erweiterung von The Elder Scrolls Online führt euch nach Dunkelforst, das manche von euch noch aus dem vierten Teil der Reihe kennen dürften. Wir zeigen euch, was das Add-On alles im Gepäck hat. Viel Spaß!

Im Grunde bekommt ihr also eine gute Portion „More of the same“, was im Falle von ESO aber nichts Schlimmes ist, sondern den ohnehin monströsen Umfang des Spiels erweitert. Wie immer müsst ihr keine bestimmte Stufe erreicht haben, um Blackwood zu spielen. Dank der Play-Anywhere-Skalierung von The Elder Scrolls Online könnt ihr als Neuling sogar direkt in Blackwood einsteigen. Immer noch eines der besten Features seit dem Launch des Spieles vor sieben Jahren.

So weit, so gut. Eine echte ESO-Erweiterung hat aber natürlich noch mehr zu bieten als neue Inhalte. Im vergangenen Jahr konnten wir uns der Archäologie widmen, in diesem Jahr gibt es ein neues Feature, das vor allem den Solisten gefallen wird: die Begleiter. Nein, damit sind nicht weitere Haustiere gemeint, sondern KI-gesteuerte Kampfgefährten, die stets an eurer Seite sind und euch im Kampf unterstützen. Und die entpuppen sich als wahrlich hilfreich.

In der Vorabversion konnten wir uns mit zwei Begleitern beschäftigen, nämlich Bastian und Mirri. Praktisch: egal, welchen Begleiter ihr wählt, ihr könnt ihm unterschiedliche Waffen und Skills zuweisen. Somit kann er (oder sie) als Tank, Heiler oder Damage-Dealer agieren und euch tatkräftig unter die Arme greifen. Das funktioniert in der Praxis erfreulich gut, auch wenn es offenbar keine Möglichkeit gibt, euren Begleiter aktiv zu steuern. Er flitzt euch einfach hinterher und tut, was er tun soll.

Zudem könnt ihr eure Begleiter mit Ausrüstung und Waffen ausstatten und sie leveln sogar mit – und das offenbar charakterübergreifend. Ihr müsst euren Begleiter also nicht von Anfang an auf die Beine stellen, wenn ihr einen Zweitcharakter spielen wollt. Kommunikation mit dem Begleiter ist möglich, er hat sogar seine eigenen Ansichten, sodass sich eure Beziehung zu Bastian oder Mirri zum Positiven oder Negativen entwickeln kann. Dass es begleiterspezifische Quests gibt, in denen ihr eure KI-Kameraden besser kennenlernen könnt, ist nahezu selbstredend.

Zwar waren in der Vorabversion noch nicht alle Features verfügbar und so einiges muss noch poliert werden bis zum Release, fest steht aber, dass die Begleiter speziell für Solospieler eine echte Bereicherung werden können. Abzuwarten bleibt noch, wie sich die zusätzliche Unterstützung auf das Balancing auswirkt und ob bestimmte Kämpfe damit nicht zu einfach werden. Nicht mehr nur mit einem Haustier durch die Pampa zu wandern, sondern mit einem „menschlichen“ Begleiter, klingt jedenfalls sehr verlockend, speziell auch was Bosskämpfe angeht.

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