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Test - Sudden Strike : Sudden Strike

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Sudden Strike
Noch ist alles viel zu ruhig.

Neu hinzugekommen sind nun auch Icons und Symbole, welche die Übersichtlichkeit doch deutlich verbessern. Klickt ihr zum Beispiel auf einen Transporter, könnt ihr auf einen Blick erkennen, wie viele und welche Art von Soldaten in diesem Fahrzeug sitzen. Per Icon-Auswahl könnt ihr dann komfortabel wählen, welche Einheit aussteigen soll.

Auch im Multiplayer-Modus sind Verbesserungen auszumachen: Einerseits wird jetzt auch die Gamespy-Arcade-Software unterstützt, wodurch Mitspieler einfacher gefunden werden sollen. Andererseits sind neue Einstellungsmöglichkeiten hinzugekommen. So ist es zum Beispiel möglich die Zeit anzupassen, nach deren Ablauf die ersten Zeppelinmarkierungen eingenommen werden dürfen. Damit können frühe Sturmangriffe verhindert werden, so dass mehr Zeit für die Erkundung der Maps zur Verfügung steht.
Daneben lässt sich auch wählen, wie lange ein Zeppelin gehalten werden muss, damit er als eingenommen gilt. Als letzten Punkt könnt ihr ein Zeitlimit setzen, bei dessen Erreichen das Spiel zu Ende ist, wenn ihr nicht im Besitz eines Zeppelins seid.

Sudden Strike
Ein Bomber-Geschwader heizt uns so richtig ein.

Neue Einheiten und Fahrzeuge
Insgesamt stehen euch nun über dreissig neue Einheiten für alle vier Parteien zur Verfügung. Sehr hilfreich ist dabei sicher der General mit seinem Fernglas, der es euch erleichtert, einen Blick hinter die feindlichen Linien zu riskieren. Mit dem Scharfschützen könnt ihr jetzt aus sicherer Distanz problemlos einzelne Einheiten ausschalten. Das Duo General und Scharfschütze birgt daher ein gehöriges Potential. Auch die Sanitäter erleichtern euch das Leben, da dadurch verwundete Infanteristen nicht mehr nur in Sanitäts-LKWs aufgepäppelt werden können.

Für alle Seiten gibt es natürlich auch neue Fahrzeuge und Waffen: Besonders fies sind mobile Mörser, da sie grossen Schaden anrichten können. Weiter wurde an leichte Haubitzen gedacht, mit denen ihr sowohl ballistisch, als auch direkt auf feindliche Truppen schiessen könnt. Neu dabei sind nun auch zum Beispiel der Br-5-Granatwerfer, die deutsche Flak-88, Kübelwagen, der Hummel SPG, die 76.2 mm PAK, Bazooka und M-4 für die Briten, der amerikanische M-18 Hellcat, die M1A1 Haubitze und der Gaz-67b Jeep für die Russen.

Trotz allen Neuerungen fehlen allerdings immer noch Funktionen, die in vielen anderen Strategie-Spielen bereits zu finden sind: Zum einen ist es immer noch nicht möglich, markierten Truppen Formationen zuzuordnen, zum anderen fehlt immer noch die Möglichkeit, eine Gruppe mit unterschiedlich schnellen Truppengattungen so zu einem Ziel zu schicken, dass die schnelleren Einheiten auf die langsameren warten, damit alle gleichzeitig ankommen.

Sudden Strike
Abwurf von Truppen über Russland.

Eigene Mission gefällig?
Damit der Spass nicht zu früh ein Ende findet und die Langzeitmotivation über das Durchspielen der neuen Szenarios hinaus gewährleistet ist, wurde kurzerhand ein Editor mit auf die CD gepackt. Dieser verfügt über ein gehöriges Potential: Neben dem üblichen Positionieren von Einheiten könnt ihr komplette Karten erstellen, Fallschirmabwürfe planen und vom Nachschub über Schadenspunkte nahezu alles festlegen. Der relativ grosse Funktionsumfang hat allerdings auch seinen Preis. Ihr braucht schon einige Einarbeitungszeit, um damit brauchbare Ergebnisse erzielen zu können - nicht zuletzt darum, da dieser Editor recht unübersichtlich und alles andere als leicht zu bedienen ist.
Nichts desto trotz dürfen wir uns aber sicher schon mal auf die ersten selbstgebastelten Maps der kriegerischen Fangemeinde freuen, die dann aber hoffentlich mit weniger schwierigen Missionen daherkommen werden...

 

Fazit

von Ronny Mathieu
'Sudden Strike Forever' richtet sich vornehmlich an kampferprobte Feldherren und hartgesottene Echtzeit-Strategen. Aufgrund der zuweilen beinharten Missionen dürften sich daran vor allem Spieler mit weniger Erfahrung die Zähne ausbeissen und früher oder später entnervt aufgeben. Davon abgesehen bieten sich dem Echtzeit-Strategen aufgrund der vielen neuen Einheiten und deren neuen Fähigkeiten auch zusätzliche taktische Möglichkeiten. Man denke nur an das erweiterte Sichtfeld des Generals, sowie die neuen Waffen und Einheiten. Auch das Kommandieren der Truppen wird durch die neuen Icons der Transporter, der Fähigkeit rückwärts zu fahren und den neuen Schuss-Optionen beispielsweise der leichten Haubitzen erheblich erleichtert. Auch der Missions-Editor, der ebenfalls auf der CD enthalten ist, dürfte der Langzeitmotivation zuträglich sein. Übrigens solltet ihr unbedingt den bereits erschienenen Patch installieren. Sonst kann es nämlich vorkommen, dass sich alte Spielstände nicht mehr laden lassen oder Multiplayer-Spiele regelmässig abstürzen. Zudem kann es auch zu Problemen mit dem Kopierschutz kommen, vor allem wenn mehrere CD-ROM-Laufwerke oder ähnliches installiert sind. Für Profis, Historiker und sehr geduldige Anfänger stellt dieses Addon ein Muss dar, alle anderen sollten erst einmal Probespielen.  

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