Shooter-Hommage strauchelt schnellIch bin mit vielen derjenigen Shooter-Klassiker aufgewachsen, auf die sich Strafe bezieht. Schon alleine aus diesem Grund wollte ich dieses Spiel unbedingt lieben. Die ersten Minuten waren auch tatsächlich ein Flashback vom Feinsten: die schnelle Action, die Retrografik, die abgedrehte Präsentation, herrlich!
Doch spätestens nach einem Dutzend Bildschirmtode kam ein Gefühl der Ernüchterung auf. Warum stellen sich die Entwickler so dermaßen offensichtlich selbst ein Bein? Strafe macht genau dann sehr viel Spaß, wenn ihr es ordentlich krachen lassen könnt. Doch dazu kommt es nur extrem selten, da ihr aufgrund der (teilweise verhunzten) Roguelike-Elemente vielmehr darauf bedacht seid, bloß keinen Fehler zu machen. Erschwerend kommen nervige Bugs und das suboptimale Prinzip der prozeduralen Levelgenerierung hinzu. Somit verkommt Strafe fast schon zu einem Trial-&-Error-Erlebnis im Shooter-Gewand, das so viel mehr hätte sein können. Schade.
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