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News - Videospiele : Es wird gezockt wie bekloppt

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    SuperData analysiert die weitweiten digitalen Verkäufe von Videospielen und hat nun die Daten für März 2020 veröffentlicht. Aufgrund der Corona-Krise wird gezockt, als gäb's kein Morgen mehr.

    Die Ausgangsbeschränkungen aufgrund von COVID-19 haben im März deutlich Wirkung gezeigt. Die Ausgaben der Spieler für digitale Games haben einen neuen Rekord erreicht, auch die digitalen Verkäufe von Premium-Spiele für PC und Konsolen sind massiv gestiegen. SuperData zufolge wurden weltweit 10 Milliarden US-Dollar für Videospiele in digitalen Stores ausgegeben, so viel wie nie zuvor, natürlich begünstigt dadurch, dass Spielshops aufgrund der Ausgangsbeschränkungen weitgehend geschlossen sind.

    Bei den Premium-Konsolenspielen wurde gegenüber dem Februar ein Anstieg um 64 Prozent auf 1,5 Mrd. Dollar verzeichnet, auch der PC-Sektor konnte bei den digitalen Verkäufen um 56 Prozent zulegen auf 567 Mio. Dollar. Auch bei den mobilen Spielen gibt es einen deutlichen Aufwärtstrend, allein Pokémon Go konnte im März 111 Mio. Dollar einspielen.

    Zu den erfolgreichsten Titeln gehört natürlich Animal Crossing: New Horizons. Der Switch-Titel wurde im März über 5 Mio. mal verkauft und ringt damit Call of Duty: Black Ops 4 die Krone bei den meisten digitalen Verkäufen innerhalb eines Monats ab. Activision kann sich aber damit trösten, dass Call of Duty: Warzone weiterhin durch die Decke geht und im März eine Spielerzahl von 62,7 Millionen erreichte.

    Weitere erfolgreiche Titel sind Doom Eternal, das im März auf digitalem Wege über 3 Mio. mal über den virtuellen Tresen ging. Half-Life: Alyx verkaufte sich bei weitem nicht so viel, räumte aber dennoch im VR-Bereich mit 860.000 Exemplaren ordentlich ab, speziell wenn man berücksichtigt, dass per Ende 2019 lediglich 4 Mio. PC-kompatible VR-Headsets im Umlauf waren.

    Rosige Zeiten auch für den deutschen Spielemarkt, wie game, der Verband der deutschen Games-Branche, berichtet. Insgesamt stieg der Umsatz mit Spiele-Hard- und -Software um 6 Prozent auf rund 6,2 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Spiele-Hardware, zu der Konsolen, Gaming-PCs und Zubehör gehört, ging im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zurück. Dagegen konnte der Markt für Spiele-Software um 11 Prozent zulegen: Insgesamt wurden 2019 rund 3,9 Milliarden Euro mit Computer- und Videospielen sowie den Gebühren für entsprechende Online-Dienste ausgegeben.

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