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Special - Download-Games : Flock!, Peggle, Rag Doll Kung-Fu, Equilibrio

  • PC
  • PS3
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Rag Doll Kung Fu: Fists of Plastic (PS3)

Genre: Beat'em-up / Partyspiel
Spieleranzahl: 1-4
Pegi/USK: - / ab 12 Jahren
Entwickler: Tarsier Studios
Publisher: SCEE
Kosten: 9.99 Euro
Kostenlose Demo: Nein

Mark Healey lässt gern die Puppen tanzen. Der überaus humorvolle Engländer ist nicht nur der Produzent von LittleBigPlanet und Sackboy-Experte, sondern schuf einst das witzig-minimalistische Rag Doll Kung Fu für PC. Die fernöstliche Puppenschlacht geht auf PS3 nun in eine neue Runde. Originell ist das Spielkonzept jedoch nicht mehr: Fists of Plastic orientiert sich deutlich an Party-Beat'em-ups im Stile von Super Smash Bros. Da es auf der PS3 aber noch an solchen witzigen Schlägereien mangelt, sei dieses Manko an eigenen Ideen verziehen. Vor allem, weil die Kung-Fu-Marionetten enorm viel Charme versprühen.

Die ungelenken und faszinierend animierten Puppen prügeln sich in kleinen Stages, bis je nach Match-Art die Energieleiste oder die Zeit abgelaufen ist. Anstatt auf Special-Moves zu setzen, vollführen die schnurlosen Plastikgesellen simple Kombos, Air-Juggles und Riesensprünge auf Knopfdruck. Wollt ihr allerdings Psi-Energie einsetzen, kommt die Sixaxis-Bewegungserkennung zum Zug. Während das Meditieren (einfach Controller umdrehen) prima funktioniert, bekommt man Psi-Schläge (Analog-Stick in eine Richtung, Schlagtaste halten und Controller zur Seite kippen) nicht immer hin. Die hektischen Bewegungen der Spieler passen jedoch ganz gut zum chaotischen Getümmel auf dem Screen.

Auf einen Story-Modus verzichtet Fists of Plastic. Das ist konsequent, macht die schlichte Prügelei doch im Vierspielermodus am meisten Spaß. Dank des simplen Gameplays kann jedermann sofort zuschlagen. Trotz allem ist die Fight-Engine weder so einsteigerfreundlich noch bietet sie zugleich so viel Tiefe wie diejenige von Super Smash Bros. Der Umfang geht in Ordnung: Ihr bekommt acht Stages, zahlreiche Puppencharaktere, einen Figuren-Editor mit freischaltbaren Items, einen Herausforderungsmodus für Solospieler, Bot-gesteuerte Kontrahenten und ein praktisches Tutorial. Außerdem würzen diverse Waffen und Wurfgeschosse die Duelle auf.

Die vier Matchmodi Deathmatch, King of the Hill, Fang den Fisch und Völkerball bringen etwas Abwechslung in die Keilerei, wobei vor allem die letzten beiden wirklich spaßig sind. Die Grafik kann sich vor allem wegen der Animationen sehen lassen, die Stages hätten hingegen etwas origineller ausfallen dürfen. Natürlich macht die süß-saure Puppenkiste in geselliger Runde am meisten Spaß - gerade deshalb stößt es einem sauer auf, dass Online-Fights fehlen.

Wertung: Gut

 

Equilibrio (Wii)

Genre: Geschicklichkeitsspiel
Spieleranzahl: 1-4
Pegi/USK: 3+ / -
Entwickler: DK Games
Publisher: Nintendo
Kosten: 500 Wii-Points
Kostenlose Demo: Nein

In meiner Kinderzeit faszinierten mich solche Labyrinth-Kästen, in denen man eine Kugel durch einen hölzernen Irrgarten an Löchern vorbei in ein Ziel rollen lassen musste, indem man die ganze Fläche geschickt in eine Richtung neigte. So ein ähnliches Prinzip bietet Equilibrio. Allerdings rollt ihr hierbei eine kleine Kugel aus der Seitenansicht durch 2D-Levels, lasst sie per Rampen und Kanonen über Abgründe springen, weicht Stacheln aus und versucht, auf dem Weg zum Ziel Bonus-Items zu berühren.

Damit ist das Spielprinzip von Equilibrio eigentlich auch schon erklärt. Das Geschicklichkeitsspiel lockt euch zur Highscore-Jagd und erinnert an ähnlich gelagerte Spiele wie Super Monkey Ball, Kororinpa oder LocoRoco. Das Leveldesign ist alles andere als originell, kann aber als solide bezeichnet werden. Das interessanteste Feature des Titels vom französischen Team DK Games stellt jedoch die Steuerung dar. Variante eins: Ihr neigt die Spielfläche, indem ihr die Wiimote nach links oder rechts dreht. Langweilig! Variante zwei: Ihr holt das Balance Board unter einem Berg schlechten Gewissens hervor (wie lange habt ihr mit Wii Fit trainiert, na?) und steuert per Gewichtsverlagerung.

Die Steuerung mit dem Balance Board macht das Spielgeschehen zwar schwieriger, ist aber weitaus spaßiger als per Wiimote. Die gut 60 Levels in vier Spielmodi sind rasch durchgespielt, bei dem geringen Preis kann man aber wenig falsch machen. Auch die schwache Grafik kann man verschmerzen, zumal es sich bei dem Titel wohl um eine Portierung eines iPhone-Games handelt. Für Besitzer des Balance Boards - und das sind im Hinblick auf die gigantischen Wii-Fit-Verkaufszahlen eine Menge - ist Equilibrio schon fast ein Pflichtkauf.

Wertung: Gut

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