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Special - Paradox-Round-up : Für die Hartgesottenen

  • PC
  • PS4
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Hollowpoint

Das neue Spiel von Ruffian Games sticht ein wenig aus dem diesjährigen Paradox-Line-up hervor. Bei dem Titel handelt es sich auf den ersten Blick um ein klassisches Shoot-'em-up im Stile von Contra und Co. Erst bei näherer Betrachtung fällt auf, dass der Titel um eine interessante Idee erweitert wurde. Im Gegensatz zu klassischen Genre-Vertretern macht Hollowpoint Gebrauch von der Tiefe des Raumes. Um nicht abgeschossen zu werden, könnt ihr hinter allerlei Objekten in Deckung gehen, um sie anschließend zu verlassen und die Gegner ins Visier zu nehmen, die sich im Hintergrund befinden. So müsst ihr sowohl die vordere als auch die hintere Ebene im Auge behalten.

Durch Abschüsse erhaltet ihr Erfahrung und Credits, die ihr wiederum in neue Talente investiert. Dank dieser könnt ihr unter anderem ein computergesteuertes Geschütz installieren oder kurzzeitig einen Schutzschild aufbauen, der euch vor feindlichen Schüssen bewahrt. Hollowpoint versucht seine Faszination insbesondere aus seinem hohen Wiederspielwert zu beziehen. Ihr sollt dazu motiviert werden, zufallsgenerierte Level stets erneut anzugehen, um neue Talente und Waffen freizuspielen. Damit das gelingt, soll es diverse Schwierigkeitsgrade geben, um euch immer weiter anzustacheln. Hollowpoint wird einen Vier-Spieler-Modus bieten und soll sowohl für PC als auch für PlayStation 4 erscheinen.

Cities: Skylines

Mit Cities: Skylines möchte Publisher Paradox all denjenigen ein Zuhause bieten, die von Sim City enttäuscht wurden. Die Zeichen stehen gut, dass dieses Vorhaben auch gelingt. Die Städtebausimulation gibt euch allerhand unterschiedliche Funktionen an die Hand, ohne irgendjemanden von Beginn an zu überfordern. Ihr beginnt damit, ein Straßennetz zu errichten, um anschließend Wohnhäuser, Wasser- und Elektrokraftwerke zu bauen. Ist die grundlegende Infrastruktur erst einmal vorhanden, wird eure noch kleine Stadt von Menschen besiedelt und ihr schaltet wiederum neue Baumöglichkeiten frei. Je mehr Einwohner ihr verzeichnet, desto mehr Optionen stehen euch zur Verfügung.

Ob Schulen, Müllhalden, Krankenhäuser oder Polizeistationen: Im Verlauf des Spiels dürfte es eurer Stadt an nichts fehlen. Die Benutzeroberfläche bleibt stets übersichtlich und die Steuerung funktioniert genau so, wie man es von solch einem Spiel erwartet. Und dass Cities: Skylines sowohl offline als auch online spielbar ist, sollte nach dem Sim-City-Debakel ohnehin klar sein, oder?

Europa Universalis IV: El Dorado

Mit El Dorado steht nun die mittlerweile fünfte Erweiterung für Europa Universalis IV vor der Tür und bringt einige interessante Neuerungen mit sich. Wie der Titel bereits vermuten lässt, liegt der Fokus dieses Mal auf Südamerika und dessen vielfältiger Kultur. Dazu gehören unter anderem Inkas und Maya, die hin und wieder mal Menschenleben opfern, um ihre Götter zu besänftigen. Größte Neuerung dürfte für viele jedoch der sogenannte Nation-Designer sein.

Mithilfe dieses Werkzeugs könnt ihr fortan eine eigene Nation kreieren. Ihr entscheidet nicht nur über die Lage, die Größe und den Namen eurer künftigen Nation, sondern könnt noch viele weitere Dinge individualisieren. Um das zu bewerkstelligen, steht euch eine feste Anzahl von Punkten zu Verfügung. Erhöht ihr beispielsweise die Anzahl eurer Provinzen, kostet euch das ein paar Punkte. So wird gewährleistet, dass ihr keine allzu mächtige Nation erschafft. Doch damit nicht genug. Habt ihr alle Einstellungen getroffen, wird die Lage aller anderen Länder zufällig generiert. So kann es passieren, dass unter anderem Chile an euch angrenzt – obwohl eure Nation im östlichen Teil Asiens liegt.

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