News - Nintendo Switch 2 : So viele Verkäufe erwartet Nintendo, Preiserhöhung möglich
- NSw2
Nintendo hat nun eine eigene Verkaufsprognose für die Switch 2 veröffentlicht - und schließt eine Preiserhöhung bei der Konsole nicht aus.
Analysten haben sich wenige Wochen vor dem Verkaufsstart der Switch 2 bereits zuhauf mit ihren Prognosen zu Wort gemeldet, jetzt zieht auch Nintendo selbst nach. Das Unternehmen hat anlässlich der Prognose für das laufende Fiskaljahr nun selbst eine Einschätzung abgegeben, wieviele Konsolen man in den ersten Monaten verkaufen dürfte.
Das aktuelle Geschäftsjahr Nintendo läuft bis zum März 2026 - und bis dahin sollen nach Einschätzung der Japaner rund 15 Millionen Switch-2-Konsolen über die Ladentheke wandern. Dazu will man rund 45 Millionen Spiele verkaufen.
Kommt es wirklich so, dann würde die Switch 2 einen recht epischen Verkaufsstart hinlegen, so wie er gemeinhin natürlich auch erwartet wird. Zum Vergleich: Die originale Switch brachte es im ersten Fiskaljahr von Nintendo auf knapp unter 15 Millionen Verkäufe und gilt als eine der erfolgreichsten Konsolen aller Zeiten. Der Unterschied: Die Switch erschien im Geschäftsjahr damals früher als nun die Switch 2, hatte also mehr Zeit um diese Marke zu erreichen. Und auch die Konkurrenz würde man deutlich distanzieren: PS4 und PS5 - wenngleich später im jeweiligen Geschäftsjahr erscheinend - brachten es jeweils auf rund 7,5 Millionen Verkäufe bis zum Geschäftsjahresende.
Nintendo President Shuntaro Furukawa says if tariffs change dramatically they will have to raise the price of the Switch 2!
— Genki✨ (@Genki_JPN) May 8, 2025
“At this time, the top priority is to quickly popularize the Switch 2 hardware.”
"If the assumptions regarding tariffs change significantly, we would like… pic.twitter.com/zDQysqSY0a
Losgelöst von diesen hohen Erwartungen ist auch eine Preiserhöhung für die Plattform wohl längst nicht vom Tisch. Gegenüber Yahoo News hat sich Nintendo-President Shuntaro Furukawa zu Wort gemeldet und bestätigt, dass eine Preisanpassung nach dem initialen Verkaufsstart in Abhängigkeit der weiteren Zollentwicklungen denkbar sei. Gegenwärtig verfolge man als Hauptziel aber zunächst, die Switch 2 in möglichst großem Umfang unter die Leute zu bringen.
Sollte es die Zollpolitik erforderlich machen, dann werde man Preisanpassungen in Betracht ziehen und die verschiedenen Faktoren und Marktbedingungen in die Preisbildung implementieren, so Furukawa weiter.
Zuvor hatte die Consumer Technology Association in den USA errechnet, dass Spielekonsolen von der Zollpolitik von Donald Trump am heftigsten betroffen sein könnten; das könnte zu Preissteigerungen von bis zu 69,4 Prozent führen.

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