Auf dem richtigen WegIch freue mich über den hohen Spaßgehalt einiger Detailaspekte in Need for Speed: Heat. Das Driften macht Spaß, die nächtliche Stadtoptik ist ein Hingucker und so manche Flucht vor den Cops hat mir schwitzige Hände bereitet. Zudem gefällt mir der Tuning- und Upgrade-Anteil sehr. Trotzdem komme ich über das erwähnte „gut“-Prädikat nicht hinaus, weil es für jeden positiven Aspekt ein „aber“ gibt, das ein „sehr gut“ verhindert. Viele Kontrapunkte sind technisch bedingt und können von Spielern, die einfach nur Gas geben wollen, ignoriert werden. Trotzdem trüben sie das Gesamtbild genauso wie die gestalterischen Anteile.
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Gerade wenn man das große Vorbild Forza Horizon zum Vergleich heranzieht, fällt schnell auf, in welchen Disziplinen Need for Speed: Heat dem Status Quo hinterher hinkt. Die Welt ist offen befahrbar, aber ihr fehlt es abseits der Stadt an Detail und Charme. Kleine und große Schwächen im Grafikdetail drängen sich dem Spielerauge auf und nerven auf Dauer genauso wie der blutleere, pseudo-coole Soundtrack. Ich würde mich freuen, wenn Ghost Games die eingeschlagene Richtung in einem Nachfolger ausbauen und verfeinern würde. Bis dahin stellt Heat eine brauchbare, wenn auch nicht fehlerfreie Alternative für Arcade-erprobte Freunde von Open-World-Rennspielen dar. Besser als The Crew 2 schneidet es allemal ab, wodurch Playstation-Besitzer endlich in den Genuss eines annehmbaren Genrevertreters kommen.
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