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News - Eidos Montreal : Erneut saftige Entlassungen

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Bei Embracer scheint wieder mal der Rotstift  zu kreisen. Berichten zufolge setzt Eidos Montreal satte 75 Mitarbeiter auf die Straße, wodurch das Studio weiter ausgedünnt wird.

Eidos Montreal hat lange nichts mehr veröffentlicht, zuletzt hatte das Studios das gelobte, aber mau verkaufte Marvel's Guardians of the Galaxy veröffentlicht, seinerzeit noch für Square Enix. Seit 2022 gehört das Studio zur Embracer Group und macht vorrangig durch Entlassungen auf sich aufmerksam.

Bereits im vergangenen Jahr mussten 97 Mitarbeiter das Handtuch nehmen, nun wird weiter gestrichen. Wie das Unternehmen mitteilte, werden weitere 75 Mitarbeiter auf die Straße gesetzt.

"Heute haben wir unsere Studiomitarbeiter darüber informiert, dass wir bis zu 75 wertvolle Mitglieder entlassen werden", schrieb das Studio, "da eines unserer Mandate ausläuft. Dies ist keine Frage ihres Engagements oder ihrer Fähigkeiten, aber leider haben wir nicht die Kapazität, sie vollständig auf unsere anderen laufenden Projekte und Dienstleistungen umzuverteilen. Diese sehr talentierten, äußerst erfahrenen Experten werden in den Arbeitsmarkt eintreten und wir arbeiten daran, sie bei diesem Übergang zu unterstützen. Eidos-Montréal ist weiterhin bestrebt, seine anderen derzeit in der Entwicklung befindlichen Projekte umzusetzen."

Abgesehen davon, dass Eidos Montreal das Microsoft-Studio Playground Games beim Fable-Reboot unterstützt, ist unklar, an was derzeit noch gearbeitet wird. Zuletzt hieß es, dass Eidos an einem neuen Deus Ex arbeitet, aber das Projekt wurde eingestellt.

Eidos Montreal hatte früher unter anderem Titel wie Deus Ex: Human Revolution und Mankind Divided entwickelt, aber auch das Thief-Reboot und das gefloppte Marvel's Avengers. Die kommerziellen Fehlschläge brachten das Studio in Schieflage, bis Square Enix den Entwickler 2022 im Rahmen des Tafelsilberverkaufs der westlichen Studios an Embracer Group abtrat. Letztere ist derweil notorisch dafür bekannt, Personal zu entlassen und Studios zu schließen, zuletzt im Rahmen einer umfangreichen Umstrukturierung.

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