Starke Gruselatmosphäre, aber deutlich schwächer als der VorgängerLayers of Fear 2 erzählt eine äußerst spannende Geschichte, die bis zum Ende hin Überraschungen parat hält. Dafür lässt die Art und Weise zu wünschen übrig, in der sie vermittelt wird, geschieht das doch fast ausschließlich durch kleine Notizen und kurze Erinnerungsszenen. Die gelegentlichen Rätsel sind zu einfach (oder unverständlich formuliert), euer Gegenspieler, der formlose Mann, sorgt nach einer Weile eher für Stress als für Angst und die schwachen Schockmomente haben sich bereits nach einer knappen Stunde abgenutzt.
Mit einer Spielzeit von sechs bis sieben Stunden (bis zu zehn, wenn ihr versucht, alle optionalen Gegenstände einzusammeln) dauert das Spiel zudem nicht sonderlich lang. Unterschiedliche Enden sorgen zwar für einen geringen Wiederspielwert, doch richten sie sich ausschließlich an einigen Schlüsselentscheidungen aus und ändern nichts am eigentlichen Spielablauf.
Da Layers of Fear 2 deutlich schwächer ausfällt als sein Vorgänger, kann ich es vor allem Fans von klassischen Horrorfilmen empfehlen, die bereit sind, sich ganz auf das Geschehen einzulassen.
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