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Preview - Knack 2 : In jeder Hinsicht besser

  • PS4
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Mark Cerny hatte vor dem Start der PS4 alle Hände voll zu tun. Nicht nur die Funktion als Lead Architect der neuen PlayStation übernahm der 52-Jährige, sondern er zeichnete auch als Director für den Action-Plattformer Knack verantwortlich. Vielleicht war die Doppelbelastung etwas zu viel des Guten: Der PS4-Starttitel erhielt durchwachsene Kritiken. Vor allem der abwechslungsarme Spielverlauf und ein teils saftiger Schwierigkeitsgrad wurden bemängelt. Das haben Cerny und sein Team gehört, darum soll in Knack 2 alles anders werden.

Auf die Optik trifft das weniger zu. Knack 2 sieht aus wie Knack, das heißt bunt und verspielt, aber nicht sonderlich detailreich. Trotzdem steht der Comiclook dem Titel heute wie vor drei Jahren gut zu Gesicht. Ein kleines Upgrade gibt es aber doch: Besitzer einer PlayStation 4 Pro haben die Wahl zwischen einer 4K-Auflösung mit flexibler Bildrate und einer Full-HD-Wiedergabe bei stabilen 60 Bildern pro Sekunde. Bei unseren Proberunden hörten wir gute englische Sprecher, flotte Soundeffekte und eine sympathische, wenn auch wenig auffällige Hintergrundmusik.

Abseits von Bild und Ton hat sich dagegen deutlich mehr getan. Die größte Neuerung ist der Koop-Modus, in dem ihr das gesamte Spiel gemeinsam zocken dürft. Mitspieler können dabei nach Belieben ein- und aussteigen, allerdings nur an einer Konsole. Außerdem müssen beide Parteien im Bildausschnitt bleiben, ansonsten werdet ihr automatisch zu eurem Partner teleportiert. Das gemeinsame Abenteuer stand bei unserem Anspieltermin im Fokus.

  • Knack 2 - Screenshots - Bild 1
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 2
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 3
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 4
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 5
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 6
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 7
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 8
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 9
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 10
  • Knack 2 - Screenshots - Bild 11

Gemeinsam knackt's besser

Spieler 1 steuert einen roten, Spieler 2 einen blauen Knack. Ihre Fähigkeiten sind identisch: Beide können schlagen, treten, Sprung und Doppelsprung ausführen sowie – und das ist neu – die Größe verändern. Mittels Druck auf R1 schrumpft oder wächst Knack, was natürlich spielerisch genutzt wird: Während der Koloss im Kampf und bei einigen Sprungpassagen die bessere Wahl ist, kann nur die kleine Version über schmale Stege laufen oder durch winzige Durchgänge schlüpfen. Auch bei den eingestreuten, meist simplen Puzzles kommt diese Fähigkeit zum Einsatz.

Abseits dessen verkloppt ihr wieder zahlreiche Gegner, die überwiegend in kleinen Gruppen angreifen. An Koop-Angriffe wurde ebenfalls gedacht, sodass ihr dicken Brocken gemeinsam Saures geben dürft. Spielerisch geht alles gut von der Hand, auch weil die Feinde auf dem normalen Schwierigkeitsgrad keine große Bedrohung darstellen.

Knack 2 - E3 2017 Trailer
Per E3-Trailer wurde nun auch der Release-Termin von Knack 2 bestätigt: der 05. September 2017.

Überhaupt läuft Knack 2 wesentlich entspannter ab als der erste Teil: Vier Schwierigkeitsgrade und regelmäßige Rücksetzpunkte lassen keinen Frust aufkommen, dazu regeneriert Knack seine Energie nun nach wenigen Sekunden ohne Treffer automatisch. Wird es dennoch mal eng, könnt ihr Angriffe blocken, kontern und per rechtem Stick ausweichen. Erledigte Gegner spenden Erfahrungspunkte, mit denen ihr nach und nach weitere Fähigkeiten freischaltet. Dazu zählen unter anderem neue Angriffe oder ein höheres Bewegungstempo.

Spielfluss über alles

Die Spielgebiete der Demo reichten vom kleinen Dorf über eine Tempelanlage bis hin zum üppigen Vorgarten einer Villa. Der Ablauf war streng linear und in der Regel klar ersichtlich, daher mussten wir uns im Koop-Spiel nur in Ausnahmefällen absprechen. Der Spielfluss war prima, etwaige Hänger gab es nicht. Trotzdem trat keine Langeweile auf, denn Sprungeinlagen, simple Rätsel und Kämpfe wechselten sich ständig ab. Sogar Panzerfahren stand auf dem Programm. Das führte zu einem sehr kurzweiligen, aber auch wenig fordernden Spielverlauf.

Nach dem gemeinsamen Abenteuer wagten wir uns allein und auf höherem Schwierigkeitsgrad erneut ins Spiel. Während Sprungpassagen und Checkpoints unverändert blieben, stieg der Anspruch der Kämpfe spürbar: Schon nach wenigen Treffern segnete Knack das Zeitliche, daher bekamen Blocken, Ausweichen und Konterangriffe eine größere Bedeutung. Das erinnerte dann doch ein wenig an den Vorgänger.

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