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Test - Immortals: Fenyx Rising : Besser als Zelda: Breath of the Wild?!

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Greift zu, wenn...

… ihr nicht länger auf ein zweites Breath of the Wild warten wollt oder generell Lust auf eines der besten Open-World-Spiele der letzten Jahre habt.

Spart es euch, wenn...

… euch 80 bis 100 Stunden Open-World-Komplettierung zu viel sind.

Fazit

Denis Brown - Portraitvon Denis Brown
So macht man ein Open-World-Abenteuer!

Humor, Spannung, Action und episches Drumherum in einem Paket von mindestens 80 Stunden Spielspaß – welch explosive Mischung! Immortals: Fenyx Rising hat beinahe alles, was ein Spiel-des Jahres-Anwärter braucht und verpasst meiner Meinung nach nur knapp den Thron des besten Action-Adventures unter der Sonne. Es ist leichtfüßig, selbsterklärend und schäumt vor Charme geradezu über.

Der Grafikstil, die Erzählweise und nicht zuletzt das fetzige Kombo-Kampfsystem stehen bei meinen Lobeshymnen an vorderster Stelle, auch wenn Anleihen bei Zelda nicht zu übersehen sind. Wer seit 2017 auf einen spirituellen Nachfolger von Breath of the Wild wartet, sollte schon mal Geld vom Konto abheben. Ubisoft Québec schafft es sogar, einige Macken des Nintendo-Megasellers auszumerzen und bedient dabei alle Konsolen und den PC. Chapeau!

Dass Zelda: Breath of the Wild trotzdem weiter die Krone des Genres trägt, liegt an ein paar eigenwilligen Designentscheidungen der Immortals-Macher. Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr mir die hohe Anzahl intellektuell unterfordernder Puzzles und die manchmal unglaubwürdige Physik gegen den Strich gehen. Weil die spaßigen Geschicklichkeitsanteile das kompensieren, ist es letztendlich kein Beinbruch. Aber es sind Einschnitte, die von weiteren, wenn auch weniger gravierenden Mängeln begleitet werden.

Ich sehe zum Beispiel keinen Wert in optionalen Mikrotransaktionen für kosmetische Rüstungen in einem Einzelspieler-Erlebnis. Und so schön die Welt auch gestaltet wurde, fehlt es ihr doch an zufälligen Wettereffekten für den letzten Schliff. Immer nur eitel Sonnenschein wird halt eintönig, egal wie hübsch der Sonnenuntergang an jedem Abend den Himmel errötet.

Lasst euch davon aber nicht den Spaß verderben. Immortals: Fenyx Rising trifft in allen anderen Belangen die goldene Mitte und gehört zu den besten Open-World-Spielen der letzten Jahre. Mit diesem Spiel lässt sich jede Quarantäne ertragen, egal wie lang sie sein mag!

Überblick

Pro

  • riesige und schön gestaltete Inselwelt
  • jederzeit fast volle Bewegungsfreiheit
  • witzig erzählter Handlungsstrang
  • fetziges Kampfsystem
  • schöner, wenn auch zahmer Soundtrack
  • schier endloser Fundus an Haupt- und Nebenaufgaben
  • unterhaltsame Puzzles
  • einstellbarer Schwierigkeitsgrad
  • etliche Upgrade-Optionen
  • Charakter-Editor
  • tägliche und wöchentliche Quests
  • farbenfrohe Grafik mit schönem Stil
  • optionaler 60-Hertz-Modus (PS5, Xbox Series X/S, PC)
  • gute deutsche Synchro

Contra

  • Puzzles viel zu simpel
  • unglaubwürdige Physik
  • kein dynamisches Wettersystem
  • Gewölbe-Dungeons ohne optische Orientierungspunkte
  • unnötige optionale Mikrotransaktionen für Kosmetik

Awards

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