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Preview - Highland Warriors : Highland Warriors

  • PC
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Highland Warriors
Wer hat mich da eben Tommy genannt?

Wer das verstanden hat, bekommt einmal Fish und Chips
Zum guten Ton eines jeden potentiellen Hits gehört, dass sich der Spieler durch Akustik und Sprache angesprochen fühlt. Hier besteht jedoch bis zum Release noch kräftig Nachholbedarf. Zwar gibt es ein Intro in Spielgrafik, das, ähnlich wie bei den Missions-Briefings, von mittelmäßigen Sprechern vorgetragen wird. Die eigentliche Handlung beschränkt sich auf einige unverständliche Laute, im Stile der 'Sims', die wohl dem altenglischen Dialekt nachempfunden sein sollen. Allerdings spendierten die Entwickler den einzelnen Einheiten nur etwa vier dieser Laute, was zu einer gewissen Eintönigkeit führt. Auch die Kampfschreie klingen irgendwie abgehackt, so als ob ein Hobbyprogrammierer mal eben eine wav-Datei in ein Spiel implementieren wollte. Hier könnte ein bisschen mehr nicht schaden. Einzig die mittelalterliche, schottische Musik weiß zu gefallen und hält sich immer dezent im Hintergrund.

Highland Warriors
Einfache Statistiken als Tipp auch für die Wirtschaft.

Uns gibt es nur im Clan
In punkto Gameplay wird euch Altbekanntes geboten. Die Einheiten werden allesamt mit der Maus gesteuert. Mit einem Rechtsklick könnt ihr sie anwählen und mit einem Klick auf ein Ziel marschieren sie in die gewünschte Richtung. Momentan funktioniert das noch nicht reibungslos, so dass die in den Kampf geführten Recken auch schon mal zwischen den Bäumen hängen bleiben oder sich erst gar nicht auf den Weg machen. Was nützt es, wenn der Hinweis erscheint, dass wir angegriffen werden, unsere Helden aber wie zu einer Salzsäule erstarrt auf freiem Feld stehen bleiben? Um Ressourcenmanagement braucht ihr euch keinerlei Sorgen zu machen. Hier wurde auf übertriebene Wirtschaftabläufe verzichtet. Darf man den Machern glauben, soll allerdings im fertigen Spiel ein komplexer Wirtschaftkreislauf vorhanden sein. Die Menüs und Statistiken sind extrem vereinfacht und simpel gehalten. Weder schmucke Balken, noch sonst irgendwelche Analysedaten erklären, was im Dorf gerade fehlt oder en masse vorhanden ist. Nur schlichte Tafeln melden, wenn sie angeklickt werden, wo Not am Manne ist. Auch im Bereich der Diplomatie und des Kampfes gibt es noch einiges zu überarbeiten: Nachdem einige berittene Einheiten zusammen mit upgegradeten Schwertkämpfern in zwei Schlachtreigen oder in einer Art Zangenbewegung formiert waren, ließen sie sich plötzlich nicht mehr richtig steuern, beziehungsweise machten sonderbare Formationsbewegungen, die kaum mehr als die vorgegebenen Formationen erkennbar waren. Bis dann die Gruppe endlich in der gewünschten Weise Aufstellung genommen hatte, war der Gegner schon durch die Truppen marschiert und hatte mit dem Clan leichtes Spiel. Bleibt zu hoffen, dass solche KI-Mängel ausgemerzt werden.

Highland Warriors
Wenn Tea-Time wichtiger ist als das drohende Übel.

Ich zeig dir, wo der Hammer hängt!
Wenn ihr zu den Menschen gehört, die keine Ambitionen haben, immer nur dem CPU-Gegner eins auf die Rübe zu hauen, bietet euch 'Highland-Warriors' auch einen Multiplayer-Modus. Dann dürft ihr entweder mit bis zu acht Spielern über LAN gegeneinander antreten, oder per Internet und Gamespy um die Clanherrschaft kämpfen.

 

Fazit

von Marc Heiland
Mit 'Highland-Warriors' haben sich die Entwickler von Software Enterprises und Data Becker viel vorgenommen. Eine eigens für das Game konzipierte Grafikengine, eine berühmte historische Figur und ein komplexes Wirtschaftssystem sollen euch im nächsten Jahr den grauen Winter verschönen. Bislang ist davon noch nicht allzu viel zu sehen. Wenn bis zum Release vor allem die Grafik und der Sound überarbeitet werden, könnten wir ein nettes Spiel auf dem heimischen PC genießen. Andernfalls wird dieser Titel im Vergleich zu diversen Referenztiteln des Genres nicht über das Mittelmaß hinauskommen.  

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