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Special - Forza Horizon 6 : Guide: So driftet ihr richtig und schafft alle Drift-Zonen

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Die Drift-Physik in Forza Horizon 6 wurde im Vergleich zu den Vorgängerspielen spürbar verbessert. Ihr habt nun mehr Kontrolle über das Ausbrechen des Wagens und könnt ihn leichter auf Spur halten, sofern ihr es nicht übertreibt. Soll heißen: Wer zu schnell fährt und zu hektisch einlenkt, verliert noch immer die Kontrolle und droht, sich zu drehen. Das ist bei den mannigfaltigen Drift-Zonen aber genauso ungeschickt wie bei den Touge-Driftrennen und den Straßenrennen, die allesamt nur dann gewonnen werden können, wenn ihr euren Wagen perfekt beherrscht.

Gerade Einsteiger haben oft Probleme mit dem Driften, daher bieten wir euch hier einen Leitfaden an.

Wie drifte ich überhaupt?

Driften ist ein bewusst herbeigeführter Haftungsverlust der Reifen – ihr rutscht quasi über die Strecke. Normalerweise versucht man so einen Haftungsverlust um jeden Preis zu vermeiden, denn ein Auto ist immer schneller, wenn der Reifengummi am Asphalt klebt und das Auto nach vorne bringt.

Driften ist allerdings auch eine Fahrkunst und hat mitunter eigene Wettbewerbe, Zudem kann driften helfen, besonders enge Kurven zu schneiden.

Die einfachste Methode, einen Wagen zum Driften zu bekommen, ist die Handbremse zu ziehen und dabei nach links oder rechts zu lenken. Da Ziehen der Handbremse sollte jedoch nur von sehr kurzer Dauer sein – ein Bruchteil einer Sekunde, als gerade so, dass ihr die Haftung verliert. Zudem dürft ihr nicht zu stark einlenken, sonst dreht ihr euch. Der ideale Driftwinkel liegt bei etwa 35 Grad zur Strecke. Dreht ihr zu stark ein, dann droht ihr, die Kontrolle zu verlieren.

Die Kunst dabei besteht darin, nach dem Bremsen und Einlenken in die andere Richtung zu steuern, sodass ich die Vorderreifen in die Kurve drehen, während der Wagen selbst tief in den Ausgangswinkel der Kurve schaut. Beispiel: Ihr fahrt in eine Linkskurve, lenkt also stark nach links und bremst dabei. Sobald der Wagen leicht eingeschlagen hat, lenkt ihr sofort in die entgegengesetzte Richtung und fangt den Schwung ab, damit ihr euch nicht dreht. Perfektes Drift hält dann den Wagen in einem festen Winkel.

Ihr müsst den Sweet-Spot zwischen Kurveneinschlag und Drift mit passender Geschwindigkeit finden. Dafür benötigt ihr gutes Reaktionsvermögen und Fingerspitzengefühl, denn Vollgas bringt euch nicht weiter. Zu wenig Gas aber auch nicht. Wenn ihr die Kontrolle zu verlieren droht, könnt ihr gern kurz vom Gas runtergehen, aber achtet darauf, nicht zu langsam zu werden.

Eine sanftere Methode für das Driften besteht darin, die normale Bremse etwas länger zu betätigen, während man einlenkt, oder beim sehr stark Einlenken kurz vom Gas zu gehen. Bei besonders stark übersteuernden Autos genügt es sogar, schlicht stark in die Kurve einzulenken. Wenn ihr also das richtige Fahrzeug wählt, spart ihr euch viel Arbeit.

Welche Wagen eigenen sich zum Driften?

Die besten Drift-Fahrzeuge nutzen einen Heck-Antrieb. Dadurch sind die Vorderreifen stets frei von Motorbeschleunigung und der Wagen neigt grundsätzlich zum Übersteuern. Mit solchen Wagen ist es sehr einfach, selbst auf gutem Asphalt zu driften. Ein guter Wagen, um driften zu lernen ist beispielsweise der Nissan Silvia. Alternativ versucht es mal mit dem BMW M4 Competition Coupet.

Auf matschigen oder sandigen Strecken können auch Allrad-Fahrzeuge driften. Sie sind dann sogar etwas stabiler, aber sie haben den Nachteil, sehr schnell wieder Haftung zu finden, daher sind Drifts meist kürzer. Das ist zwar sicherer, aber nicht immer so effizient wie ihr womöglich haben wollt. Gerade in Drift-Zonen wollt ihr ja länger driften, um mehr Punkte zu bekommen.

Frontantriebs-Wagen eignen sich gar nicht zum Driften, denn sie können nur am Heck ausbrechen, und das wirft euch meist von der Straße. Theoretisch kann man auch lernen, diese zu beherrschen, aber das ist – gerade bei einem Spiel wie Forza Horizon 6 – ziemlich sinnlos.

Welche Maßnahmen helfen beim Lernen, ordentlich zu Driften?

Da es stark auf Fingerspitzengefühl ankommt, spielt bei Forza Horizon auch die Perspektive eine wichtige Rolle. Ihr müsst sowohl die Übersicht über die Kurve bewahren als auch fühlen, welches Gewicht der Wagen in die Kurve wirft. Darum ist die Verfolgerperspektive nicht immer ideal.

Ein gutes Gefühl für das Gewicht des Wagens erlernt ihr in der Cockpit-Perspektive. Zudem hat Forza Horizon eine interessante Kamera-Option, die ihr in den Einstellungen unter dem Punkt Hud und Gameplay findet. Scrollt dort runter zur Kamera-Sektion und schaltet die Drift-Kamera ein. Diese Spezial-Kamera funktioniert nur in den beiden Cockpit-Perspektiven (mit und ohne Lenkrad).

Während ihr euch beim Driften weit in die Kurve lehnt, bleibt die Kamera-Ansicht nun starr und gewährt euch somit weiterhin eine Sicht auf den Kurs. Ihr seht quasi, wie sich der Wagen um euch herum in die Kurve dreht. Das ist eine Ansichts-Technik, die Echtwelt-Driftpiloten ebenfalls benutzen. Gewöhnungsbedürftig, aber fürs Driften ideal.

Wenn ihr mal ein wenig Übung habt, könnt ihr zudem in die Stoßstangen-Perspektive schalten, sodass das Auto hinter euch liegt, Dadurch wird das Gewicht des Wagens noch heftiger spürbar. Ihr verliert allerdings ein wenig von der Übersicht über den Kurs, denn dort bleibt die Kamera fest am Auto kleben.

Die beste Methode, um Drift-Zonen zu bewältigen

Die Drift-Zonen von Forza Horizon 6 sind darauf ausgelegt, dass ihr permanent driftet - also nicht nur in den Kurven, sondern auch in den Geraden. Da schwenkt ihr dann driftend hin und her (in einem nicht allzu steilen Winkel). Ihr dürft in diesen Drift-Zonen nicht zu weit vom Kurs abkommen und auch nicht rückwärtsfahren, sonst wird euer Versuch ungültig.

Wir raten euch dringend dazu, einen Wagen zu nehmen, der nicht zu schnell ist. Ihr wollt eine gesunde Mitte finden aus Driftstärke und Geschwindigkeit, sodass ihr die Drift-Zone möglichst lang ausreizen könnt. Ihr benötigt allerdings auch eine Grundgeschwindigkeit, um driften zu können. Die liegt bei etwa 70 bis 80 Km/h. Gute Punkte erhaltet ihr beim Driften mit etwa 120 - 150 Km/h

Wichtig ist, dass ihr die Kurven in relativ hoher Geschwindigkeit nehmt und einen sauberen Driftwinkel einhaltet – am besten etwa 30 bis 35 Grad rechts oder links vom Straßenkurs. Maximal 40 Grad, wenn ihr mal etwas Sicherheit habt, aber das ist schon riskant. Driftet auf keinen Fall steiler, sonst verliert ihr schnell die Kontrolle.

Fahrt ihr dabei zu schnell, lasst ihr Punkte liegen, weil ihr zu schnell Boden gutmacht, driftet ihr zu langsam, werden euch weniger Punkte gutgeschrieben. Wie gesagt: ihr braucht Fingerspitzengefühl.

Auf den Geraden solltet ihr derweil nur ganz leicht hin und her driften, gerade so, dass ihr keine Haftung habt, aber gut kontrolliert wieder auf Kurs kommt, bevor ihr abzuschlittern droht, oder womöglich stehenbleibt. Übung macht den Meister.

Forza Horizon 6 Guides:

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