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Test - Fallout 4 : Endzeit fürs Sozialleben

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Als Inventar dient wie immer der Pip-Boy, aufgeteilt in verschiedene Bereiche für Waffen, Rüstungen, Hilfsmittel, Questgegenstände und Schrott. Weiterhin findet ihr dort Questinformationen, eure Karte und einige andere hilfreiche Optionen. Ihr könnt Gegenstände als Favoriten markieren, woraufhin ihr sie mittels Steuerkreuz auswählen könnt. Da jede Richtung des Steuerkreuzes dreifach belegt werden kann, habt ihr schnellen Zugriff auf die wichtigen Dinge des Lebens. Das funktioniert gut und reduziert die Fummelei im Pip-Boy ungemein.

Verbesserte Kampf-Mechanik

Eure Quest und Erkundungsmärsche führen euch natürlich trotz feiner Ausrüstung in brenzlige Situationen, denn die meisten Bewohner der Spielwelt sind nicht gerade freundlich gesinnt. Raider, Ghule, Mutanten – sie alle wollen euch an die Wäsche und fordern euch zum Kampf. Fallout 4 setzt wie seine beiden neueren Vorgänger auf eine First-Person-Shooter-Mechanik, ergänzt durch ein taktisches Zielsystem namens V.A.T.S. Auffällig: es gibt deutlich mehr Kampf als in früheren Teilen und die Shooter-Mechanik funktioniert um einiges runder und flüssiger, nicht zuletzt auch dank der Waffenmodifikationen, die Auswirkung auf die Handhabung haben.

Zwar spielen Waffen- und Charakterwerte im Hintergrund eine Rolle, aber wer aus der Ego-Perspektive ballern möchte, kann das gern tun – es funktioniert. Das V.A.T.S.-System dient eher dem taktische Einsatz und lässt euch, basierend auf Aktionspunkten, gezielt auf Körperteile schießen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr quasi den ersten Schuss habt, mehrere Gegner gegen euch stehen oder schlicht, um brenzlige Situationen zu entschärfen. Den schnellen und Nahkampf-starken Ghulen beispielsweise in die Beine zu schießen, zahlt sich aus, ebenso wie gezielte Schüsse auf die Waffenhand der meist schwer bewaffneten Supermutanten.

Insgesamt fühlen sich die Gefechte um einiges flüssiger an als in früheren Teilen, bleiben aber fordernd. Einige Gegnerarten sind schwer zu knacken, die Deathclaws sind wie gewohnt eine echte Bedrohung und zudem gibt es legendäre Gegner, die richtig Ärger bereiten, dafür aber auch legendäre Waffen oder Rüstungen fallen lassen.

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Das siebte Kapitel der Kurzfilm-Reihe zu Fallout 4 geht auf das Glück im Detail ein.

Perks und Skills in rauen Mengen

Für Quests und Kämpfe erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die zum Level-up führen und euch Skillpunkte bescheren. Skills und Perks gibt es reichlich und liefern Möglichkeiten für viele Spielweisen. Jedes eurer sieben Attribute könnt ihr bis auf Stufe 10 bringen. Zudem gibt es für jede Stufe eines Attributes noch zugeordnete Perks, die teilweise ebenfalls noch einzelne Stufen haben. So verbessert ihr eure Stärke und erhaltet Zugriff auf höhere Tragkraft oder stärkere Nahkampfattacken.

Ihr könnt über das Perksystem viele neue Fertigkeiten erlernen, vom Schlösser knacken über Schleichen bis hin zu neuen Bauten für die Siedlungen, neue Waffen- oder Rüstungs-Mods und vieles mehr. Das System wirkt recht gut balanciert, zumal ihr damit schwächere Attribute gut ausgleichen könnt. Wer beispielsweise eher auf Intelligenz als auf Kampfkraft setzt, bekommt dennoch Zugriff auf Verbesserungen für die Kampfkraft. Nur die Qual der Wahl aus den vielen, vielen Perks kann euch das System nicht abnehmen.

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