Gewohnt hervorragendIst es schlimm, wenn ich mittlerweile von Codemasters nichts anderes als ein Spitzenprodukt erwarte? Es mag Ausnahmen geben, aber wenn Codemasters draufsteht, ist im Normalfall ein Vorzeige-Rennspiel drin. Das hat sich bei F1 2021 nicht geändert, egal wie sehr manche Leute über EA schimpfen mögen (denen ich mich pauschal sowieso nicht anschließen möchte).
Ihr dürft auf den neuen Konsolen allerdings kein Feature-Feuerwerk erwarten. Wie üblich kommt die neue Iteration mit kleinen, feinen Verbesserungen daher, die man nicht unter den Teppich kehren darf. 120-Hz-Modus, schönere Grafik, Dual-Sense-Funktionen, exzellente Lenkrad-Unterstützung ... das summiert sich! Zumal der neue Story-Modus sehr schön ausgearbeitet wurde. Seine Entkopplung von spielerischen Erfolgen zeigt, das hier noch nicht alles rund ist, aber die kurzen Snack-Aufgaben machen Spaß und er wird sich in den kommenden Jahren vermutlich weiterentwickeln. Das Gros der Fans vergnügt sich dauerhaft sowieso mit der üblichen Saison-Simulation, die so gut ist wie eh und je, sofern man davon absieht, dass einige Strecken Covid-bedingt noch nachgeliefert werden müssen.
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Gravierende negative Kritik von meiner Seite folgt nur wegen der HDR-Implementierung. Letztes Jahr konnte man den Lapsus am PC noch durch den DirectX-11-Modus umgehen. Dieses Jahr nicht. Da muss also zwingend nachgebessert werden, wie auch beim völlig sinnlosen, weil nicht funktionierenden Kalibrierungsbildschirm auf der PS5. Wehwehchen, die ein Patch beheben sollte. Lasst euch davon nicht vom Kauf abhalten.
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