News - Escape from Tarkov : Nur gut die Hälfte aller Bans wegen Cheaten
- PC
Auch der Extraction-Shooter Escape from Tarkov kämpft mit Cheatern, doch nur gut die Hälfte aller Spielerverbannungen sind darauf zurückzuführen.
Battlestate Games hat mit dem Extraction-Shooter Escape from Tarkov einen Erfolgstitel gelandet. Wie viele andere Online-Spiele auch kämpft aber auch dieser Titel auch mit Betrügern. Aus diesem Grund kommt es regelmäßig zu umfangreichen Verbannungen von Gamern aus dem Titel, von denen aber nur gut die Hälfte tatsächlich auch das Cheaten zurückzuführen sind.
Erstmals hat das Entwicklerstudio nun nämlich detailliertere Statistiken rund um die ausgesprochenen Verbannungen im Spiel veröffentlicht. Im Zeitraum vom Januar bis März 2026 kam es demnach zu etwas mehr als 25.000 Spielausschlüssen. Davon sind aber nur gut die Hälfte, nämlich 54 Prozent, tatsächlich durch Cheating begründet.
46 Prozent der verbannten Gamer sind also anderweitig auffällig geworden, um sich ihren Spielausschluss "zu sichern". Im Wesentlichen spielt dabei RMT, also Real-Money-Trading, eine Rolle. Damit ist der Handel von In-Game-Inhalte gegen echtes Geld gemeint, was laut Spielrichtlinien verboten ist. Sowohl kaufende als auch verkaufende Spieler sind deshalb mit einem Bann belegt worden. Zudem wird ein solcher auch für das Nutzen von automatisierten Level-Bots, Account-Skripts und anderer verbotener Software fällig.
Battlestate Games betont, dass man weiter täglich solche Verbannungen ausspricht. Seit dem Release im November sei leider eine steigende Anzahl an kompromittierten Accounts und Verbannungen festzustellen. Auch fälschliche ausgesprochene Spielausschlüsse sind möglich, auch wenn das System zuletzt viel Feintuning erhalten habe.
Um die Sicherheit künftig weiter zu erhöhen, sollen neue Systeme wie TPM 2.0 und Secure Boot implementiert werden. Über Funktionen wie VBS, IOMMU oder HVCI werde nachgedacht, um die "kompetitive Fairness sicherzustellen".


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