Optisch trifft Eiyuden Chronicle: Rising genau meinen Geschmack. Die Verbindung aus 2D-Figuren und 3D-Hintergründen macht die Spielwelt – und dabei vor allem die wachsende Stadt – zum Hingucker. Doch abgesehen davon ist der Mix, an dem sich das Action-RPG probiert, nichts Halbes und nichts Ganzes.
Die Kampfabschnitte spielen sich fahrig und bieten zu wenig Abwechslung. Gleiches gilt für die Nebenaufgaben: Der Aufbau der Stadt besteht im Endeffekt aus den immer gleichen, drögen Hol- und Bringdiensten, die mit Texten überladen sind. Dagegen kam die eigentliche Story aufgrund der ständigen Unterbrechungen und Schauplatzwechsel nur scheibchenweise bei mir an. Es mag sein, dass sich die getane Arbeit im Hinblick auf das große Rollenspiel Hundred Heroes noch auszahlt. Aber Lust darauf hat mir dieses halbgare Prequel nicht gemacht.
Überblick
Pro
schöne Verbindung aus 2D- und 3D-Grafik
sympathische Charaktere
interessantes Combo-Kampfsystem …
Contra
… mit schwammiger Steuerung
kurze und repetitive Action-Abschnitte
ständiger Wechsel zwischen Gebieten
viele dröge Hol- und Bringdienste
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