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Preview - Dying Light: The Following : Yes Sir I can Buggy

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Laut den Entwicklern soll die Fläche von The Following größer als die der beiden Maps von Dying Light zusammen sein. Dank der abermals beeindruckenden Grafik können wir auch aus der Ferne viele Details und Wahrzeichen erkennen. Die erste Spur auf der Suche nach dem Kult der „Gesichtslosen“ führt uns zu der Farm von Jasir, der sich aber weigert, uns Auskünfte zu erteilen. Um sein Vertrauen zu gewinnen, müssen wir die lokale Wasserversorgung wiederherstellen. Wer schon einmal ein Videospiel gespielt hat, ahnt, was jetzt kommt. Das Reservoir ist natürlich in der Hand von Banditen, die nicht mit sich handeln lassen.

Gegen die schießwütigen Schurken helfen Keulen und Messer nur bedingt. Doch während es in Harran relativ lange dauerte, bis man eine Schusswaffe in die Hände bekam, gehören sie hier von Anfang an zum Grundrepertoire. Für Fehler bleibt dennoch keine Zeit. Wie das Hauptspiel verzeiht auch The Following nur wenige Fehler. Wer die Zombies und menschlichen Gegner unterschätzt oder pausenloses Rumfuchteln für eine passende Kampfstrategie hält, wird von den Untoten schnell als einer der ihren adoptiert oder endet mit einer Kugel im Kopf.

Entdecke die Möglichkeiten

Es gelingt uns nach einem Kampf gegen einen besonders gut gepanzerten Söldner, den letzten überlebenden Kraftwerkstechniker zu befreien. Leider geht beim Umleiten der Wasserpumpen etwas schief und ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Wir eilen zum Buggy zurück und rasen immer an der Rohrleitung entlang zum Hauptventil, um eine Katastrophe zu verhindern. Danach sind wir in Jasirs kleiner Siedlung etwas besser gestellt, es warten jedoch noch zahlreiche weitere Haupt- und Nebenaufgaben auf uns, bis wir das Geheimnis um den Kult und ihre „Mutter“ genannte Anführerin lüften können.

Um die gefährlichen Streifzüge bei Nacht verlockender zu machen, bietet The Following eine neue Missionsart, die euch in die Nester der gefürchteten Schattenjäger führt. Da sie in der Dunkelheit draußen auf der Jagd sind, ist das die perfekte Gelegenheit, ihre Unterschlüpfe auszuräuchern. Zu den weiteren Zusatzaufgaben während unserer Zeit mit der Vorabversion zählten das bekannte Freischalten von Sicherheitszonen und kleine Gefälligkeiten für Verbündete. Für Dying-Light-Veteranen wartet außerdem ein neuer „Legend“-Skilltree auf seine Freischaltung.

Wie das Hauptspiel ist Techlands ambitioniertes Add-on komplett mit bis zu vier Leuten im Koop spielbar. Vor Ort in Polen bekamen wir bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die gemeinsame Stadtflucht. Nach verschiedenen Varianten von Checkpoint-Rennen – bei einem davon gab es für jeden überfahrenen Zombie einen kleinen Zeitbonus – streunten wir noch eine Weile auf einige Faust durch Wälder und Wiesen. Neben spontan aufpoppenden Herausforderungen wie „Wer tötet in einer bestimmten Zeit mehr Gegner?“ gibt es in The Following auch „Freaks“ genannte Bossgegner, die nur im Verbund in die Knie zu zwingen sind. Laut den Entwicklern hat man sich hier an Spielen wie Dark Souls orientiert.

Fazit

Tim Hopmann - Portraitvon Tim Hopmann
Der Szenariowechsel scheint zu glücken

Für ein Spiel, das seine Parkour-Elemente so in den Mittelpunkt stellte wie Dying Light, ist es ein mutiger Schritt, in der ersten großen Erweiterung einen derart anderen Ansatz zu wagen. Zwar ist das Klettern, Sprinten und Turnen des Hauptspiels auch in The Following noch hier und da vonnöten, doch nicht zuletzt aufgrund des viel offeneren Areals und des exzessiven Einsatzes des Buggys spielt sich das Add-on bislang eher wie ein Far Cry mit sehr vielen Untoten.

Unsere Zeit mit dem Spiel war noch zu knapp, um beurteilen zu können, wie sich das auf längere Sicht auswirkt. Die Entwickler versprechen schließlich eine Spielzeit von 15 bis 20 Stunden. Hinzu kommt, dass wir nur einen Bruchteil der weitläufigen Welt und ihrer Verlockungen zu Gesicht bekamen. Fest steht aber schon jetzt, dass der Buggy ein hervorragendes neues Spielelement ist, mit dessen Hochzüchten ich sicherlich viel Zeit verbringen werde. Durch ein Feld voller Zombies zu pflügen und sich dabei wie ein Bad Ass vom Schlag eines Max Rockatansky („Mad Max“) zu fühlen, wird eben nie langweilig.

Da auch die grundlegenden Gameplay-Elemente von Dying Light keine Abnutzungserscheinungen zeigen, freue ich mich schon sehr darauf, die Erweiterung, die für Inhaber eines Season-Passes übrigens kostenlos sein wird, in Bälde ausgiebiger zu spielen.

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