Test - DevilTech Devil 8000 DTX : Teuflische Leistung für 2.500 Euro?

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Wenn der heimische PC bei aktuellen Spielen stehend k.o. geht und die weiße Fahne schwenkt und ihr die Nase vom klotzigen Boliden voll habt, dann kann sich der Griff zum Notebook lohnen. Schon lange gehört das Vorurteil mangelnder Performance beerdigt, können doch Zweikerner sowie leistungsstarke mobile Grafikkarten selbst gestandenen Desktoplern das Leben schwer machen. So schön ein mobiler Gaming-Würfel aber auch sein mag: Preislich schwirren sie leider immer noch jenseits der Atmosphäre weit über den Kosten eines vergleichbaren PC-Konsorten.

Euch schreckt der kräftige Batzen Scheinchen nicht ab? Dann aufgepasst! Der Neueinsteiger DevilTech fischt tief im Waffenarsenal und rüstet für den bedingungslosen Spielspaß auf. Ihr Devil 8000 DTX beheimatet bis zu zwei GeForce 8800M GTX von Nvidia und Intels Vierkernprozessoren (eigentlich für Desktop-PCs) der nagelneuen Penryn-Generation. Lohnen sich gut 2.500 Euro für virtuelle Pixelschlachten?

DevilTech Devil 8000 DTX

Bulliger Körperbau inbegriffen

Starke Hardware braucht Platz, den sich der teuflische Desktop-Ersatz selbstbewusst verschafft. Als Heimatbasis des Devil 8000 DTX dient das D901C-Gehäuse von Clevo. Es besitzt eine bodenständig kantige Form und gehört mit rund vier Kilogramm (je nach Ausstattung) eher zu den normalgewichtigen Vertretern der Gaming-Laptops.

Der Displaydeckel und die Arbeitsfläche werden von glänzenden Plastikelementen geschmückt. Sie wollen einen recht hochwertigen Eindruck abliefern, was sie auch überwiegend schaffen. Abgesehen vom silbernen Standardlook könnt ihr einen roten, orangefarbenen, blauen, orangeblauen oder grünen Lack spritzen lassen – 300 Euro Aufpreis für den winzigen Tropfen Farbe lösen jedoch Herzflimmern aus.

Tastatur und Touchpad gelungen

Nach dem Aufklappen der soliden Scharniere strahlen euch eine große Tastatur sowie ein zum Scrollen einladendes Touchpad entgegen. Die Verarbeitung des mit Nummernblock ausgestatteten Schreibsklaven wirkt gestanden, was mit einem weichen Tastenanschlag und klar definiertem Druckpunkt untermauert wird. Selbst beim Spielen fallen kleine Abstriche im Vergleich zu herkömmlichen Tastaturen kaum auf. Ähnlich hochwertig zeigt sich das Touchpad und darf sich lobende Streicheleinheiten abholen. Zum Zocken empfiehlt sich aber noch immer eine externe Maus.

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