Test - Cambridge Audio TVB2 V2 : Soundbar made in England
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Das ist allerdings von Vorteil, wenn ihr über die Soundbar auch viel Musik hört, da deren Klang unverfälscht von Effekten an den Mann gebracht wird. Dazu trägt bei, dass der Subwoofer einen erfreulich trockenen Bass heraushaut, der zwar viel Druck entwickelt, aber nie zum Dröhnen neigt oder den Rest überdeckt. Sehr fein. Auch die detailreichen Höhen wissen zu gefallen, allerdings mit der Einschränkung, dass sie bei höheren Lautstärken zuweilen eine unangenehme Schärfe entwickeln. Das dürfte der Preis dafür sein, dass Mitten und Höhen nicht über getrennte Speaker und DSPs geleitet werden.
Bei Filmen und TV-Serien/Sendungen überzeugt die Soundbar durch ihren wuchtigen, breiten Klang bei exzellenter Sprachverständlichkeit, auch wenn hier mitunter die angesprochene tonale Schärfe zum Tragen kommen kann. Die Presets hierfür gehen ebenfalls in Ordnung, allerdings hätten wir uns eine separate Regelungsmöglichkeit für die Höhen gewünscht. Bei Konsolenspielen macht die TVB2 ebenfalls eine sehr gute Figur und profitiert vor allem von den sehr durchsetzungsfähigen Mitten und dem kräftigen Bass. Speziell bei Shootern gibt es ein sehr ordentliches Soundgewitter, Umgebungsdetails kommen aber dennoch nicht zu kurz.
Schlussendlich bleibt der Eindruck, dass Cambridge mit der TVB2 V2 eine sehr kompetente Soundbar auf Lager hat, die mit insgesamt guter Klangqualität, schlankem Design und simpler Bedienung zu punkten weiß. Allerdings ist die Konkurrenz in diesem Preissegment stark. Beispielsweise hat Sonos gerade erst die richtig gute Sonos Beam auf den Markt gebracht, die noch einiges mehr auf der Pfanne hat. Polk hat ein noch preiswerteres Gerät, das sogar mit Alexa-Steuerung punktet. Wer aber eine simple Lösung ohne Firlefanz auf hohem Niveau sucht, sollte der TVB2 eine Chance geben.
Greift zu, wenn...… euch ein schlankes Design, viele HDMI-Ports und ein insgesamt gutes, ausgewogenes Klangbild mit wenigen Schwächen überzeugen.
Spart es euch, wenn...… euch eine 2.1-Soundbar schlicht zu wenig ist.


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