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Test - Bioshock: The Collection : Zweieinhalb Shooter-Meisterwerke für Switch

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Greift zu, wenn...

… ihr diese Shooter-Meilensteine noch nicht kennt und über keine andere Current-Gen-Konsole verfügt.

Spart es euch, wenn...

… ihr die Möglichkeit habt, die Spiele auf PS4, Xbox One oder PC zu spielen.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Eine Collection, die jeder Action-Fan gespielt haben sollte

Mit der Bioshock Collection erhalten Switch-Besitzer zwei und ein halbes Meisterwerk der Spielegeschichte, die jeder Shooter-Fan gespielt haben sollte. Bioshock 1 setzte seinerzeit Maßstäbe in Sachen intelligent erzählter Actionspiele, dessen Klasse Teil 2 lediglich auf hohem Niveau wiederholen, aber nicht übertreffen konnte. Das gelang erst Bioshock Infinite, das noch dazu erstaunlich gut, ja eigentlich überhaupt nicht gealtert scheint. Neben den drei Hauptspielen enthält die Sammlung zudem sämtliche DLCs, die allerdings von ziemlich schwankender Qualität sind.

Wie immer gilt bei dieser Art von Switch-Port die Devise, dass nur diejenigen Spieler zugreifen sollten, die nicht über die Möglichkeit verfügen, die Spiele auf einer der anderen aktuellen Plattformen PS4, Xbox One oder PC zu erleben. Allein schon aufgrund der mangelnden Kantenglättung und der niedrigeren Auflösung wirken Rapture und Columbia weniger prächtig als ihre Partnerstädte auf den großen Konsolen. Auch die Performance wirkt in der Switch-Version aufgrund der lediglich 30 FPS etwas träger. Vor allem aber bei den Lichteffekten, die speziell im dritten Teil einen Großteil der Stimmung entfachen, lässt die Switch-Hardware ihre Grenzen erkennen.

Dennoch sieht gerade Infinite mit seinen weiten Panoramablicken über die Spielwelt, den vielen animierten Objekten wie wehendem Stoff, kleinen Blüten in der Luft und Sonnenstrahlen, die durch die Wolken brechen, für die kleine Nintendo-Konsole unverschämt gut aus. Dass die kantigen Objekte und technisch simplen Effekte ganz offenkundig einer anderen Spielegeneration entstammen, fällt bei treuen Nintendo-Anhängern wohl ohnehin kaum ins Gewicht, die die Grafikqualität von zeitgemäßen Shootern wie Metro Exodus oder Far Cry 5 eh nicht gewohnt sind.

>> Was passiert da gerade? Die 11 größten Mindfuck-Momente der Spielegeschichte

Überblick

Pro

  • drei hervorragende Shooter-Klassiker mitsamt aller DLCs
  • intelligent erzählte Action mit Mindfuck-Garantie
  • exzellentes Gameplay mit Sandbox- und Metroidvania-Elementen
  • Kampfsystem mit vielen taktischen Möglichkeiten
  • gekonnte Inszenierung
  • ordentliche Grafikqualität für einen Switch-Port
  • erstaunlich gut gealtert (v.a. Bioshock Infinite)

Contra

  • technische Abstriche bei Kantenglättung, Auflösung, Lichteffekte
  • Grafisch offensichtlich aus der letzten Konsolengeneration
  • manche Gameplay-Elemente nicht mehr ganz zeitgemäß (Fotos, Minispiele …)

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