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Special - Battlefield 3: Hardware-Anforderungen : Wird ein Supercomputer fällig?

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Wichtig sind die Angaben zur DirectX-Version und dem Betriebssystem - oder besser das, was ihr bei den Angaben vermissen könntet: Mal davon abgesehen, dass DirectX-9-Grafikkarten wahrscheinlich die Leistung fehlen dürfte, würde sie das Spiel gar nicht erst unterstützen. Im gleichen Atemzug kann Windows XP nicht als Betriebssystem genutzt werden, da der DirectX-10-Support erst mit Windows Vista eingeführt wurde. Notwendig dürfte dieser Schritt sicherlich sein, natürlich würde er aber auf Kosten einer großen Zahl an potenziellen Käufern gehen, da Windows XP noch immer auf vielen PCs seine Runden dreht.

Welche Konfiguration für welche Details?

Vorab: Diese Frage können endgültig nur die Entwickler selbst oder Electronic Arts beantworten. Nehmen wir aber sämtliche bisher veröffentlichten Informationen über die Grafikeffekte zusammen, insbesondere die der geforderten Filter, Texturen und DirectX-11-Features, lässt sich ein ungefähres Bild für den High-End-Bereich erahnen. Hier ist es unserer Meinung nach realistisch, dass DICE für anspruchsvolle Effekte und Auflösungen eine Geforce GTX 560 Ti oder GTX 570 anpeilt, zumal Tessellation und Terrain-Displacement-Mapping laut Johan Andersson nicht so "heavy" wie bei anderen aktuellen Shootern, in erster Linie Crysis 2, ausfallen sollen.

Crysis 2 wiederum, das ebenfalls über EA in den Handel kam und dementsprechend ähnliche interne Publisher-Anforderungen erfüllen dürfte wie jetzt Battlefield 3, läuft bei hohen Details und 1.920 x 1.200 Bildpunkten mit einer Geforce GTX 560 Ti, einem etwa 3,0 GHz flotten Vierkerner und 512 MB Arbeitsspeicher bei etwa 30 bis 35 Frames pro Sekunde flüssig. Sollte Battlefield 3 also tatsächlich in einigen DX-11-Bereichen sogar etwas geringere Ansprüche aufweisen und etwa sechs Monate nach Crysis 2 an anderer Stelle (wie den Texturen, Kantenglättung etc.) noch etwas zugelegt haben, könnte sich der Shooter ein wenig über dem Hunger eines Crysis 2 einordnen. Extreme Auflösungen und sehr hohe Details lassen sowieso meistens nur Flaggschiffe wie Nvidias Geforce GTX 580 und aufwärts zu, das dürfte auch bei BF3 nicht anders sein.

Unrealistisch ist eine Hardware-Fressmaschine wie der erste Crysis-Teil, der selbst Jahre nach Veröffentlichung zu den hungrigsten Spielen gehörte. Das liegt in erster Linie daran, dass die aktuelle Grafikgeneration von Nvidia (GTX 580) sowie die Dual-GPU-Riesen GTX 590 und AMD Radeon HD 6990 sehr viel Kraftreserven bereithalten, die bisher noch kein Spiel voll ausschöpfen konnte. Crysis traf dagegen auf eine Grafikkartengeneration ohne viel Performance-Spielraum nach oben, gemessen an den damaligen Spielen.

Was ist zu erwarten?

Battlefield 3 wird kein Leichtgewicht, sofern ihr eine anspruchsvolle Grafik abrufen wollt. Dafür sprechen die integrierten Features. In Anbetracht der bisherigen Informationen vom DICE-Entwickler, der Screenshots und der technischen Sprünge bisheriger Shooter wie Crysis 2 sollte es beim anrollenden Shooter aber kein böses Erwachen wie beispielsweise beim ersten Crysis-Teil geben. Eine solide, schon etwas in die Jahre gekommene Grafikkarte dürfte ausreichen, profitieren könnten vor allem Besitzer eines Vierkernprozessors. Die Frage ist eigentlich nur, auf welche Grafikeinbußen sich schwächere PCs gefasst machen müssen.

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