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Preview - Battlefield 3 : Beta-Ballern in Paris

  • PC
  • PS3
  • X360
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Bombengrafik mit Kinderkrankheiten

Gerade am PC ist die Beta von Battlefield 3 ein grafisches Glanzstück. Die Texturen sind scharf, die Lichteffekte realistisch. So muss ein Videospiel heutzutage aussehen. Wenn im Hintergrund dicke Rauchschwaden die Skyline der Stadt verdunkeln, könnt ihr schon mal ins Staunen geraten. In der Regel habt ihr für so viel Schaulust allerdings keine Zeit. Die Luft in der Umgebung ist nämlich äußerst bleihaltig.

Auf den Konsolen sieht das Bild schon ein wenig anders aus. Klar, das Spiel macht einen guten Eindruck und wird wahrscheinlich bis zum Erscheinungstermin noch ein wenig auf Hochglanz poliert. Habt ihr aber vorher die PC-Version gespielt, müsst ihr euch an die vergleichsweise detailarme Umgebung erst mal gewöhnen. Nicht nur brauchen Texturen ein bisschen Zeit, bis sie geladen sind, alles wirkt einfach ausgewaschen. Dazu die geringere Auflösung und Grafikfetischisten sehnen sich spätestens jetzt zu ihrer Rechenmaschine zurück.

Außerdem trafen wir in unseren Partien vereinzelt auf Bugs. So fielen wir einmal durch den Boden und schwebten unter der Erde, was zwar eine nette Aussicht bot, aber trotzdem ärgerte. Ein anderes Mal flackerte das Bild zeitweise weiß, was das Zielen und Orientieren deutlich erschwerte. Wir sind uns bewusst, dass eine Beta nicht frei von Fehlern ist, trotzdem würde DICE gut daran tun, die Fehler bis Ende Oktober auszumerzen.

In Deckung!

Endlich kann man sich wieder hinlegen. Diese lang vermisste und in Shootern mittlerweile eher seltene Fähigkeit bietet in Battlefield 3 natürlich einige taktische Vorteile. Ihr gebt ein kleineres Ziel ab und könnt, wenn vorhanden, das Standbein der MG auspacken und so Feinde besser anvisieren. Vorsicht ist also geboten, wenn ihr durch die Gegend sprintet. Lange bleibt ihr sicherlich nicht unentdeckt. Spätestens wenn ein Laserpointer eure Augen blendet, solltet ihr in Deckung hechten. Wer befürchtet, dass Scharfschützen nun eine unbesiegbare Macht sind, muss sich wenig Sorgen machen. Die Visiere dieser Nesthocker reflektieren die Sonne, dadurch entdeckt ihr sie schneller.

Bleibt aber in Bewegung! Ihr seid hinter einer Mauer nie in Sicherheit. In einer Runde wollten wir in einem kleinem Raum nur kurz nachladen und unsere Team-Kollegen mit Munition versorgen, schon knallte es ganz gewaltig und eine schützende Wand fehlte. Was vor einigen Sekunden noch wie ein sicherer Platz zum Auffrischen aussah, verwandelte sich in Windeseile in eine tödliche Falle. Die Frostbite-Engine lässt in der Beta ihre Muskeln eindrucksvoll spielen und verwandelt die Schauplätze mit der Zeit in echte Schlachtfelder!

Fazit

Christian Kurowski - Portraitvon Christian Kurowski
Alter Falter. Würde Ridley Scott ein Videospiel produzieren, es wäre vermutlich Battlefield 3. Auch wenn die Beta nur ein Bruchteil an Umfang bietet, konnte ich mich nur schwer vom Bildschirm trennen. Zu intensiv und atmosphärisch geht es in der Operation Métro zu. Dabei fühlt sich der dritte Teil an wie eine Mischung aus dem zweiten Teil und Bad Company 2: Das taktische Spielgefühl hat seinen Ursprung klar vom Serienvater, während die visuelle Präsentation mit der Zerstörungswut der Frostbite-2-Grafik-Engine seine Wurzeln in der B-Kompanie hat. Dennoch merkt man immer deutlicher, dass die Konsolen bei der Grafik nicht mehr mithalten können. Die Auflösung ist niedriger, die Texturen sind verwaschener. Als würde man mit angezogener Handbremse Auto fahren. Nichtsdestotrotz bietet auch die Beta auf PlayStation 3 sowie Xbox 360 eine Menge Spielspaß. Konsoleros müssen nicht traurig sein. Battlefield 3 wird im Mehrspielermodus ein ganz großes Action-Feuerwerk der Extraklasse zünden.

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