Special - Hardware-Highlights 2017 : Von der Maus bis zum Gaming-PC

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Monitore: Mehr Hertz, aber sonst wenig Neues

Bei den Monitoren hingegen ging es ein wenig verhaltener zu. Zwar gab es eine ganze Reihe neuer Modelle, darunter auch viele großformatige Curved-Displays, der Haupttrend ging aber in Richtung höherer Bildwiederholraten und Ergänzungen der einzelnen Portfolios der Hersteller. Für den E-Sportler sind derzeit 240-Hz-Monitore das Maß der Dinge. Diese kamen von nahezu jedem Hersteller, die Unterschiede sind jedoch eher gering und konzentrieren sich auf die Ausstattung. Allerdings sind die schnellen Full-HD-Displays verflucht teuer und für den Normalspieler eigentlich keine Option.

Das kommende Jahr dürfte da deutlich spannender werden. Neue Panels mit HDR-Unterstützung sind in Sicht, Reaktionszeiten und Bildraten klettern weiter. 4K dürfte sicher immer mehr ein Thema werden. Der Schub, den es bei Fernsehern durch PS4 Pro und Xbox One X gab, dürfte 2018 nun endlich auch die Monitore erreichen, auch wenn die ersten Modelle vermutlich arg teuer werden. Viele Hersteller haben fürs neue Jahr schon einige Geräte in Aussicht gestellt, die Messen CES und Computex werden sicher ziemlich interessant.

Ansonsten haben sich 24 und 27 Zoll als Standard etabliert. Geräte wie der ASUS ROG Strix XG27V sind gut ausgestattet, haben hohe Bildraten und gute Reaktionszeiten und sind somit für so ziemlich jeden Gamer bestens geeignet.

Headsets: Guter Sound in allen Preisklassen

Bei den Gaming-Headsets sind neue Geräte zwar zahlreich, echte Neuerungen halten sich jedoch in Grenzen. Hier und da entdeckt man aber doch einige Ideen. Turtle Beach hat mit Stealth 600 und 700 beispielsweise die ersten Headsets mit Xbox-Wireless-Technologie veröffentlicht, sodass beim Anschluss keine Dongles oder Basisstationen mehr erforderlich sind. Das 700er-Modell verfügt zudem sogar über Bluetooth-Konnektivität.

Abgesehen davon hatten wir eine Menge guter Headsets im Test. Das HyperX Cloud Alpha beeindruckte uns als eines der besten analogen Headsets überhaupt, und das zu einem Preis von unter 100 Euro. Klang, Verarbeitung, Tragekomfort – beim HyperX-Frischling konnte alles überzeugen. Vor allem das neue Zwei-Kammer-System, das die Bassfrequenzen vom Rest trennt, wirkte sich sehr positiv auf den Klang aus.

In der Mittelklasse zwischen 100 und 200 Euro wusste das USB-Headset Teufel Cage zu beeindrucken, ebenso wie das formschöne Roccat Khan Pro. Auch hier stimmen Klang, Verarbeitung und Komfort. Astro brachte überdies mit dem Astro A20 ein richtig gutes Wireless-Headset auf den Markt. Im High-End-Bereich begeisterte uns das überarbeitete Beyerdynamic MMX 300 restlos. Insgesamt ist es schön zu sehen, dass auch bei preiswerten Headsets mittlerweile ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden ist. Leider tauchen alte Schwächen immer wieder mal auf. Das LucidSound LS25 beispielsweise ist eins der klangstärksten Headsets überhaupt, schwächelt aber beim Mikrofon.

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