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Test - Monkey Island 2: LeChuck's Revenge Spec. Ed. : Guybrush in Bestform

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Vielen gilt die Monkey-Island-Serie von LucasArts als die beste Adventure-Serie überhaupt. Der jetzt neu aufgelegte zweite Teil wird gar als das beste Point-&-Click-Adventure aller Zeiten gehandelt. Wir haben uns die Neuauflage für euch angesehen.

Es hätte alles so schön sein können: Guybrush und Elaine haben zusammengefunden, der Geisterpirat LeChuck wurde in tausend Stücke gesprengt. Doch am Anfang von Teil 2 finden wir Guybrush solo wieder. Auf einer Insel erzählt er gelangweilten Piraten am Lagerfeuer seine Geschichten. Ist der allseits beliebte Pirat in den Vorruhestand getreten? Weit gefehlt. Ihr geht mit ihm auf die Suche nach dem legendären Schatz Big Woop - und belebt dabei aus Versehen LeChuck wieder.

Neuer Anstrich

Für den zweiten Teil hat LucasArts die Grafik erneut komplett überarbeitet. Vor allem Guybrush sieht mit seinem Piratenmantel und den dicken Stiefeln deutlich besser aus als in der Neuauflage des ersten Teils. Überhaupt besitzen alle Charaktere mehr Details und sind formschön auf Basis des Originals umgesetzt worden. Jede Figur, vom Wäschereibesitzer Mad Marty bis hin zum Sargverkäufer Stan, werdet ihr sofort wiedererkennen.

Wer sich seine schönen Erinnerungen nicht durch neue Grafiken verwässern lassen will, darf selbstverständlich jederzeit in die Originalgrafik umschalten. Dann müsst ihr allerdings auf Synchronstimmen verzichten. Die gibt es nur im Doppelpack mit der aktualisierten Grafik. Leider sind wie im Vorgänger nur englische Stimmen verfügbar. Die sind zwar über jeden Zweifel erhaben, deutsche Sprecher als zusätzliche Option wären aber auch schön gewesen.

Monkey Island 2: LeChuck's Revenge Special Edition - E3 2010 Trailer
Ein Spiel das den Begriff "Kult" definiert, wie kaum ein Zweites, bekommt ein optisches Remake.

Das bringt uns gleich zu einem der ganz wenigen kleinen Mankos von Monkey Island 2: LeChuck's Revenge Special Edition. Wie schon im Vorgänger lauten manche Dialoge in den deutschen Untertiteln komplett anders, als es die englischen Sprecher wiedergeben. So geht zum einen mancher Wortwitz aus dem Englischen verloren. Zum anderen sorgen die starken Abweichungen immer mal wieder für Verwirrung, wenn ihr gleichzeitig mithört und mitlest.

Inseldreierlei

Doch zurück zur Geschichte des Spiels. Guybrush hängt auf der heruntergekommenen Pirateninsel Scabb Island fest. Damit er überhaupt auf die Suche nach dem Schatz Big Woop gehen kann, muss er von dem Eiland wegkommen. Dummerweise hat ein ehemaliger Untergebener von LeChuck die Insel und seine Bewohner fest in seinem Griff. Diesen Largo Le Grande gilt es zunächst zu beseitigen.

Wie es Guybrush so an sich hat, macht er mit seinen Aktionen eher alles schlimmer als besser. Ihm gelingt es zwar, Largo von der Insel zu verscheuchen, ermöglicht es ihm aber auch, LeChuck wiederzubeleben. Die aus Teil eins bekannte Voodoo-Lady verrät Guybrush, dass der Geisterpirat nur durch den legendären Schatz Big Woop in seine Schranken verwiesen werden kann. Somit ist euer Ziel klar.

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