Preview - Metal Gear Survive : Schießen ohne Schlange

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Bereits die Präsentation macht klar, dass bei Metal Gear Survive vieles anders ist. Von Snake ist weit und breit nichts zu sehen, dafür stehen Soldaten im Fokus, die gegen zombieähnliche Kreaturen kämpfen müssen. Kann das gutgehen?

Wir zocken eine Mission des Mehrspielermodus gemeinsam mit anderen Journalisten. Unser Team besteht auf fünf Söldnern, die vorab optisch personalisiert und auch mit verschiedenen Waffen bestückt werden können. Bevor es ernst wird, bewegen wir uns durch eine weiße, abstrakte Hub-Welt. Dort sehen wir die Statistiken unserer Kameraden, dürfen nach Herzenslust unsere Bleispritzen ausprobieren und sogar Dinge bauen. Per Tastendruck wählen wir beispielsweise Bauzaun oder Geschütze und platzieren das Element an gewünschter Stelle – das ist schnell verstanden und einfach zu handhaben. Allerdings benötigt jeder Bau bestimmte Rohstoffe, die wir sammeln oder verdienen müssen. Genug des Trainings, legen wir los!

Nachdem der Truppführer eine Mission ausgewählt hat, stellen sich alle Teammitglieder in den leuchtenden Kreis und werden ins Spielgebiet gebracht. Kurz darauf finden wir uns in einer rudimentären Basis inmitten einer staubigen Einöde wieder. Im Zentrum unseres Lagers steht eine futuristische Maschine, der Wormhole-Generator. Um diesen vor den anrückenden Monstern zu schützen, beginnen wir damit, die Basis abzusichern. Das Team verschließt Zugänge und Löcher mit Zäunen, stellt an erhöhter Position Geschütze auf, legt Minen und so weiter. Dann starten wir den Generator und es geht zur Sache.

Aus verschiedenen Richtungen rücken die Feinde an. Der anfängliche Schwung besteht aus zwar schnellen, aber wenig schlagkräftigen Biestern, die Opfer unseres Sturmgewehrs werden. Problemlos schließen wir die erste von insgesamt drei Runden ab. Doch schon im nächsten Abschnitt wird es kniffliger: Da unsere Soldaten über begrenzte Munition verfügen, müssen wir uns um Nachschub kümmern. Einer der Kollegen verlässt darum die Basis, um sich einer Nebenmission zu widmen – bei erfolgreichem Abschluss winkt eine dicke Kiste mit frischen Patronen. Er schafft es, an die Kiste zu gelangen, und kehrt unbeschadet in die Basis zurück.

Während die einen weiter auf die zahlreicher werdenden Monster feuern, stocken die anderen Spieler ihre Reserven auf. Inzwischen kommen auch größere Exemplare angelaufen, die bei ihrem Ableben explodieren. Die Verteidigungsanlagen sind inzwischen geschwächt, darum schaffen wir in einer weiteren Nebenmission neue Ressourcen heran. Auch das gelingt, sodass wir mit etwas Mühe auch Runde 2 überstehen.

Wir verstärken noch einmal die Verteidigung unserer Basis, überprüfen die Ausrüstung und positionieren uns dann für das Finale. Das Gegneraufkommen nimmt weiter zu, bereits nach wenigen Sekunden brechen die Biester durch den Zaun und stürmen den Generator. Einer der Kameraden stapft mit einem Walker heran – eine Art kleiner Mech mit Geschützen – und räumt auf. Wir gehen aus der Schusslinie, um nicht selbst erledigt zu werden. Doch trotz der schlagkräftigen Unterstützung wird es immer enger. Zwei Kameraden liegen bereits am Boden, während wir mit Sturmgewehr, Pistole und im Nahkampf gegen die Horden austeilen.

Beim Versuch, einem der Kollegen aufzuhelfen, überrennen uns die Feinde. Kurz darauf ist der Generator kaputt und somit auch der Einsatz gescheitert. Zum Abschluss werden wir sowohl für unsere Leistung als Team als auch für die persönliche Statistik mit Bauplänen, etwa für Waffen oder Kleidung, sowie Ressourcen belohnt.

Im Gegensatz zum Spielverlauf haben sich Grafik und Steuerung im Vergleich zu Metal Gear Solid V nicht verändert. Die Tastenbelegung ist nahezu gleich, sodass Kenner ganz schnell im Spiel sind. Die Optik ist scharf und die Bildrate sauber, jedoch wirkte die Szenerie nicht besonders detailliert.

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