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News - Ubisoft : Früheres Tom-Clancy-Studio stellt Spieleentwicklung ein

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    Entwickler und Publisher Ubisoft setzt weiter den Rotstift an und schließt eines seiner Studios in Sachen Spieleentwicklung nun komplett. Dieses werkelte vor allen Dingen auch in früheren Tagen an Tom-Clancy-Spielen.

    Bereits früher in diesem Jahr hatte Ubisoft eine größere Restrukturierungsmaßnahme eingeleitet und im Zuge dessen etliche Mitarbeiter auf die Straße gesetzt - die Entlassungswelle ist deswegen aber längst noch nicht zu Ende. Auf die ersten Kündigungen und Spieleinstellungen folgte nun ein nächster Schritt.

    Wie nun bekannt wurde, soll das Studio Red Storm Entertainment die Spielentwicklung komplett einstellen und wird insoweit geschlossen. Das wiederum resultiert in der Entlassung der nächsten 105 Ubisoft-Angestellten; das wurde in einer internen Ankündigung von Ubisoft bestätigt.

    Allerdings bleibt Red Storm zumindest offenbar auf eine Art und Weise existent: Die verbleibenden Mitarbeiter sollen künftig noch IT- und Snowdrop-Support für die anderen Ubisoft-Studios zur Verfügung stellen; mit der eigentlichen Entwicklung von neuen Videospielen hat man dort im Übrigen aber eben nichts mehr am Hut.

    Red Storm Entertainment war von Tom Clancy im Jahr 1996 gegründet worden und hat seinen Sitz in North Carolina. Dort entstand im Jahr 1998 Tom Clancy's Rainbow Six, zwei Jahre später wurde das Studio von Ubisoft aufgekauft. In der Folge wurde dann 2001 Tom Clancy's Ghost Recon veröffentlicht.

    In den späteren Jahren war Red Storm Entertainment als Co-Entwickler von Rocksmith, Far Cry, Tom Clancy's The Division und Tom Clancy's The Division 2 tätig. Außerdem war man in die TV-Serie zu Mythic Quest involviert. Zuletzt sollte man die AAA-VR-Zukunft von Assassin's Creed mitprägen, ehe die Spielentwicklung eines solchen Titels eingestampft wurde.

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