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News - Total War: Medieval 3 : Nach fast 20 Jahren kehrt die Reihe zurück

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Creative Assembly hat Total War: Medieval 3 angekündigt. Das Studio bestätigt, dass das neue Projekt noch ganz am Anfang steht, doch schon jetzt zeichnet sich ab, wohin die Reise geht: zurück in eine Ära voller umkämpfter Grenzen, verhärteter Königshäuser und jener ikonischen Schlachten, die viele von euch damals so tief in die Serie gezogen haben.

In der frühen Vorproduktion konzentriert sich das Team darauf, die mittelalterlichen Konflikte nicht einfach nur nachzustellen, sondern euch so viel Gestaltungsfreiheit wie möglich zu geben. Der Anspruch ist, dass ihr nicht bloß historische Pfade nachlacht, sondern eure eigene Version von Machtpolitik, Expansion und Diplomatie schreibt. Diese Idee einer offenen, mittelalterlichen Sandbox soll Kern des neuen Spiels werden – und sie klingt für ein Total War im Grunde wie die konsequente Weiterentwicklung all dessen, was die historischen Teile früher ausgezeichnet hat.

Technisch schlägt das Studio einen klaren Neustart ein. Mit der hauseigenen Warcore-Engine möchte Creative Assembly sowohl die Kampagnenkarte als auch die Gefechte deutlich lebendiger machen. Animationen, Truppenbewegungen, Wetter, Zerstörung und das Verhalten der Armeen sollen natürlicher wirken und mehr taktische Tiefe erlauben.

Bemerkenswert ist außerdem, dass die Entwickler erstmals offen über Umsetzungen für Konsolen sprechen. Während frühere historische Ableger traditionell PC-exklusiv waren, soll Medieval 3 perspektivisch auch PlayStation und Xbox erreichen. Das würde die Reihe für ein größeres Publikum öffnen und könnte langfristig dafür sorgen, dass die Serie stabiler und breiter aufgestellt ist als in den vergangenen Jahren.

Trotz all der Aufbruchsstimmung macht Creative Assembly aber auch deutlich, dass ihr Geduld mitbringen müsst. Medieval 3 befindet sich noch sehr weit vom fertigen Produkt entfernt, und ein Release in naher Zukunft sei ausgeschlossen. Das Team betont, dass man diesmal bewusst langfristig plant, um sowohl spielerisch als auch technisch eine Basis zu schaffen, auf der zukünftige Total-War-Teile aufbauen können.

Die Aussicht auf frische Ideen, moderne Technik und ein Szenario, das fast zwei Jahrzehnte lang gefehlt hat, sorgt für spürbare Vorfreude. Gleichzeitig bleibt vieles offen, von der Größe der Kampagnenkarte über spielbare Fraktionen bis hin zur Frage, wie tief Diplomatie und Innenpolitik diesmal reichen werden.

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