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Special - Thief: Mantle-Benchmarks : AMD-Karten auf Höhenflug

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Wie erwartet legen die schnellsten Grafikkarten am stärksten zu. Das Alphaweibchen R9 290X klatscht mit Mantle satte 23 Prozent mehr fps auf den Monitor als mit DirectX 11. Deutlich weniger legt die R9 280X zu, aus ihr flutschen aber immer noch gute 9 Prozent mehr fps heraus. Bei der R9 270X und R7 260X gibt es dagegen keinen Bonus, sie kleistern unter DirectX und Mantle fast gleichviele Bilder pro Sekunde auf die Mattscheibe.

Bei der 260X und 270X wird die fehlende Optimierung der 2-GB-Karten deutlich. Erst mit einem weiteren Mantle-Update könnten sich diese Radeons etwas von DirectX absetzen. Bei der 280X und 290X zeigt sich dagegen, dass sie effektiv den Prozessor entlasten und dadurch mehr fps heraus kitzeln können. Das Zwischenfazit: Sobald die CPU limitierend wirkt, vor allem bei starken Grafikkarten, zieht Mantle an DirectX vorbei. Das kennt ihr bereits aus Battlefield 4.

2. Benchmark: Prozessoren

Diese Kernaussage lässt sich mit den Prozessor-Benchmarks untermauern. Je stärker die CPU limitiert, desto mehr profitiert euer PC von Mantle. Bei schwachen CPUs wächst der fps-Wert also deutlicher als bei potenteren CPUs.

Prozessoren im API-Vergleich (mit R9 290X-Grafikkarte)

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Picken wir ein paar Beispiele heraus, um diesen mächtigen Zugewinn zu verdeutlichen: Der zweikernige Core i3 4130 mit 2,5 GHz, also ein vergleichbar langsamer Prozessor, arbeitet unter Mantle schwindelerregende 38 Prozent schneller als unter DirectX. Mit 3,5 GHz sind es noch 34 Prozent mehr fps. Unser starker Core i7 4770K schafft mit 4,0 GHz unter Mantle mit 19 Prozent immer noch deutlich mehr. Sein Zuwachs fällt aber weniger stark als bei seinem langsameren Core-i3-Kollegen aus. Bei 5,0 GHz Takt liegt der Zugewinn bei nur noch 7 Prozent.

Das bedeutet unterm Strich: Am meisten profitieren PCs mit einem langsamen Prozessor und einer sehr schnellen Grafikkarte, zum Beispiel der i3 4130 mit einer R9 290X. Die Kombination ist zwar wenig sinnig, aber für Mantle ein gefundenes Fressen. Im Umkehrschluss wachsen die fps bei einer sehr kräftigen CPU und Grafikkarte weniger stark.

Bei Mantle und DirectX gibt es übrigens ein großes Problem mit Prozessoren, die weniger als vier Threads bereitstellen. Bei zwei oder drei Threads ruckelt Thief unerträglich heftig, obwohl weit über 50 fps erreicht werden. Hier muss der Entwickler dringend ein Notfallpflaster nachreichen, damit das Spiel auch mit schwachen Prozessoren harmoniert.

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TrueAudio: fast irrelevant

In Gebäuden und Gassen wurde mit TrueAudio ein etwas intensiverer Halleffekt eingepflanzt, der sich letztendlich aber nur minimal effektvoller anhört als ohne TrueAudio. Laufgeräusche oder Gespräche klingen etwas kräftiger, wirklich auffällig ist der Unterschied aber nicht. Da sich außerdem keine höheren fps-Werte ergeben, lässt es sich auf TrueAudio gut verzichten.

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