Preview - The Surge 2 : In jederlei Hinsicht besser als der Vorgänger

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Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
The Surge 2 macht im Vergleich zum Vorgänger gleich mehrere große Schritte vorwärts

Lords of the Fallen hatte seine Daseinsberechtigung vor allem, weil es zu einer Zeit erschien, als die Fans nach mehr Spielen in Dark-Souls-Manier darbten, war im Grunde aber nicht mehr als ein Trittbrettfahrer. The Surge ging mit seinem cleveren Leveldesign und mehr Mut zur Eigenständigkeit einen tapferen Schritt voran, krankte aber noch an der eintönigen Optik und fehlenden Abwechslung. Mit The Surge 2 scheint Deck13 endlich dort anzukommen, wo sie schon immer hinwollten.

Der neue Schauplatz Jericho City bietet deutlich mehr Vielfalt als die immer gleichen Fabrikhallen und sterilen Büroflure des Vorgängers. Apokalyptische Straßenschluchten wechseln sich ab mit der trügerischen Idylle eines ehemaligen Naherholungsgebietes. Hier gibt es keine rechtwinkligen Gänge mehr, die lediglich wie Dominosteine aneinandergereiht sind. Stattdessen wechselt das Leveldesign von The Surge 2 wie seine genialen Vorbilder von From Software zwischen Enge und Weite, erhabenem Panorama und Klaustrophobie. Es soll deutlich mehr und vor allem originellere Bosse geben als im Vorgänger. Und selbst bei der Weiterentwicklung seines Kampfsystems scheut sich Entwickler Deck13 nicht, risikofreudig neue Wege zu gehen. Hoffen wir, dass dieser Mut auch endlich mal belohnt wird.

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