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Preview - Project Daedalus: The Long Journey Home : Die Einsamkeit des Weltalls

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Wenn wir an kommende Weltraumabenteuer denken, die uns bereits auf verschiedenen Events oder Messen die Sprache verschlagen haben, fallen uns Titel wie Star Citizen, No Man's Sky und das vor Kurzem erschienene Elite: Dangerous ein. Diese Liste, wurde bei unserem letzten gamescom-Termin überraschenderweise um einen Titel mit dem Namen Project Daedalus erweitert. Das sehr ambitionierte Spiel aus der Adventure-Schmiede Daedalic Entertainment hat genug Potenzial, um es mit den oben genannten Größen aufzunehmen. Wieso wir so angetan sind von Project Daedalus? Findet es heraus!

Als die Präsentation begann, waren wir nicht sicher, was uns der sympathische Entwickler eigentlich zeigen wollte. Ist es nur ein Prototyp, eine Alpha, ein Konzept oder doch ein Spiel, das bald erscheinen könnte? Wir sahen, wie Raumschiffe ausgewählt wurden und eine vierköpfige Crew von einer kleinen Raumstation in den Orbit geschossen wurde. Dabei musste das Raumschiff vom Spieler gesteuert werden. In der Umlaufbahn der Erde angekommen, wurde uns gesagt, dass im Spiel Gravitation herrscht und man sie nutzen kann, um das Schiff zu beschleunigen. Dies wurde auch anhand der Erdgravitation demonstriert.

Hallo? Ist da jemand?

Bis dahin sahen wir aber nur ein kleines Raumschiff an der Erde vorbeiziehen. Der Entwickler zeigte dann jedoch die Karte des Weltalls mit unzähligen Galaxien und Planeten, die zufällig generiert werden. Da wurden wir hellhörig. Alle Galaxien sind durch Sektoren miteinander verbunden und gut zu erreichen. Jeder sogenannte Jump eines Raumschiffs zwischen den Galaxien kann es jedoch an unterschiedlichen Stellen beschädigen. Wie die Crew den Schaden repariert, liegt bei ihr. Bei unserem Jump wird die Treibstoffeinspritzung beschädigt. Jetzt müssen wir einen Planeten finden, auf dem die nötigen Materialien zu finden sind, die für eine Reparatur benötigt werden.

Nach einem Scan beginnt die Reise. Während des Fluges durch das All steuert der Entwickler das Raumschiff die ganze Zeit selbst, was gar nicht so einfach zu sein scheint. Kurz bevor der Planet erreicht wird, erscheint aus dem Nichts ein anderes Raumschiff. Eine fremde Spezies fängt uns ab und nimmt Kontakt auf. Ein Video zeigt, wie diese Wesen aussehen und sich anhören. Dann erscheinen Dialogoptionen und ein Gespräch beginnt. Es soll sehr viele unterschiedliche Rassen geben, die immer anders auf euch reagieren. Einige wollen gepriesen werden, bevor sie überhaupt ein Wort sagen, andere tratschen gerne und wiederum andere sind nur auf Krawall aus.

Entscheidungen über Entscheidungen

Wir kommunizieren mit den Aliens, indem wir aus vorgefertigten Antworten auswählen, und hoffen darauf, dass sie uns nicht angreifen. Sie erzählen uns von einem großen Tor, einem Teleporter für die Jumps, der von anderen Aliens eingenommen wurde. In unserem Fall reagieren die Aliens recht freundlich. Sie haben keine Ahnung, wer wir sind, kennen die Erde nicht und wissen nicht, wieso wir sie anpreisen. Ihr könnt aber nicht nur mit den Aliens kommunizieren, sondern auch mit der Crew. Ihr fragt sie in bestimmten Situationen nach ihrer Meinung und müsst euch dann entscheiden, welche Antwort für euch am plausibelsten klingt. Jede Entscheidung soll wichtig sein, so der Entwickler.

Trotzdem müssen wir noch auf dem Planeten landen, was wir nun dürfen, da die Aliens kein großes Interesse an uns haben. Wären wir auf dem Planeten gelandet, ohne dass sie uns abgefangen hätten, wäre es wohl zu Problemen gekommen. Wenn ihr vor solchen Aktionen nicht vorher in irgendeiner Form kommuniziert, werden die Alien-Rassen sauer. Im besten Fall unterhalten sie sich mit anderen Rassen über euch und merken sich euren Fehler. Dies funktioniert aber auch andersherum. Ihr könnt mit einer Alien-Rasse über andere reden, um mehr über sie zu erfahren.

Wenn ihr diese Rassen dann trefft, wisst ihr dadurch bereits, wie sie sich eventuell verhalten könnten. Macht ihr euch gut, geben sie euch vielleicht etwas von ihrer Technologie ab, die ihr dann in euer Schiff einbauen könnt. Zum Abschluss der Präsentation landete der Entwickler das Schiff auf dem Planeten. Dies kann, je nach Planet und dessen Gravitation, schon recht knifflig sein. Wir landeten dort zwar, um nach Mineralien zu graben, aber es soll irgendwann noch mehr möglich sein. Es wurde von Quests gesprochen, speziellen Ereignissen, die ihr durch Scans finden könnt, und noch vielem mehr.

Fazit

Marek Orzechowski - Portraitvon Marek Orzechowski
Vielversprechendes Weltraumabenteuer

Da hat sich Daedalic aber einiges vorgenommen. Auch wenn Project Daedalus grafisch kein No Man's Sky oder gar Star Citizen ist, bietet es sehr viele spielerische Elemente, die es von der Konkurrenz abheben könnten. Es ist aber klar zu sehen, dass das Spiel noch einen ziemlich weiten Weg vor sich hat. Das Interface und viele Sounds waren nur Platzhalter, auch viele Ideen sind noch nicht mal ansatzweise im Spiel. Trotzdem gefiel mir das Gezeigte schon sehr.

Die zufällig generierten Galaxien mit immer neuen Aliens, die ihren eigenen Charakter haben, und die Suche nach Abenteuern im unendlichen Weltall klingen in meinen Ohren nach einer fantastischen Mischung. Ich bin gespannt, wann es mehr Informationen zu Project Daedalus geben wird. Bis dahin werde ich den Entwicklern die Daumen drücken und hoffen, dass sie mich im nächsten Jahr auf eine unvergessliche Reise durch die einsamen Weiten des Alls schicken werden.

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