News - The Expanse: Osiris Reborn : Frühes Gameplay mit spannenden Weltraum-Details
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Das Science-Fiction-RPG The Expanse: Osiris Reborn macht mit neuem Gameplay auf sich aufmerksam und zeigt, wie nah Owlcat Games an das Lebensgefühl im Weltraum heranrücken möchte. Ihr bekommt Eindrücke von Raumstationen, frühen Gefechten und Situationen, in denen die Schwerelosigkeit euer Verhalten bestimmt. Gleichzeitig wird klar, dass nicht nur Action im Fokus steht, sondern auch Details des Alltags, die im normalen Genretrubel oft untergehen.
Ihr startet als Söldner einer Sicherheitseinheit, der auf der Eros-Station seinen ersten größeren Auftrag annimmt. Schon in den frühen Minuten zeigt sich, wie stark die Umgebung den Ablauf prägt. Räume wirken enger, Bewegungen kontrollierter und jedes Abstoßen von einer Wand kann euch in eine ungünstige Position bringen. Die Entwickler legen viel Wert auf das Gefühl, dass ihr euch wirklich in einer künstlichen Umgebung bewegt, in der physikalische Regeln nicht nur Kulisse sind, sondern euren Alltag bestimmen. Dazu gehören auch die magnetischen Stiefel, mit denen ihr euch auf Oberflächen halten könnt. Das Team erklärt, dass diese Lösung zwar nicht vollständig realistisch ist, aber ein guter Kompromiss, um Bewegungsfreiheit und Spieltempo zu erhalten.
Die Kämpfe profitieren ebenfalls davon. Statt lauter Explosionen und blecherner Feuergefechte erwartet euch ein gedämpftes Klangbild, das sich eher an dem orientiert, was ein Raumanzugträger tatsächlich wahrnehmen würde. Atmung, Funkverkehr und Vibrationen stehen im Vordergrund und erzeugen eine Spannung, die im Videospielalltag eher selten vorkommt. Ihr merkt schnell, dass sich hier jemand Gedanken gemacht hat, wie ein glaubwürdiges Kampfgefühl funktionieren kann, ohne den Realismus komplett über alles zu stellen. Der Ansatz stammt nicht aus Zufall, denn Owlcat holte sich Unterstützung vom ehemaligen NASA-Astronauten Leroy Chiao, dessen Erfahrungen aus Einsätzen im Orbit direkt ins Spieldesign eingeflossen sind.
Ein weiteres Thema, das im Spiel eine größere Rolle spielt, ist der Alltag auf Stationen und Schiffen. Dazu zählt auch etwas so Banales wie Essen. Da sich Geschmäcker im All verändern, bevorzugen viele Crews besonders würzige Gerichte. Das Spiel greift diese Idee auf und nutzt sie, um kleine soziale Szenen glaubwürdiger zu gestalten. Auch der Anbau von Zutaten im Orbit kommt zur Sprache, ebenso die Tatsache, dass einige Gewürze als wertvolle Ware gelten könnten, was wiederum Raum für kleine Konflikte bietet.
Technisch setzt Osiris Reborn auf die Unreal Engine 5, was sich bereits in den frühen Szenen deutlich zeigt. Licht, Materialien und enge Gänge wirken glaubwürdig und unterstützen die Atmosphäre. Die Entwickler geben an, dass ihr für einen kompletten Durchgang etwa zwanzig bis dreißig Stunden einplanen könnt. Damit ist das Spiel kompakter als frühere Owlcat-Projekte, soll aber trotzdem genug Raum für Entscheidungen und persönliche Entwicklung bieten.
The Expanse: Osiris Reborn wird derzeit für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S entwickelt.

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