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Test - Star Wars: Jedi Survivor : Test: Größer, schöner, besser als der Vorgänger

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Greift zu, wenn...

… ihr ein großartiges Action-Adventure im Star-Wars-Universum erleben und dem nächsten Evolutionssprung im Genre beiwohnen wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr nichts mit Star Wars anfangen oder keine Lust fürs Erkunden einer offenen Spielwelt aufbringen könnt.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Mehr als eine großartige Fortsetzung: ein bahnbrechender Schritt für das gesamte Genre der Action-Adventures

Wow, damit habe ich nicht gerechnet. Eigentlich hätte es ausgereicht, wenn die Entwickler von Respawn einfach an den ohnehin sehr guten Vorgänger angeschlossen und sich ein bisschen um die Kritikpunkte gekümmert hätten. Stattdessen gehen sie mit Star Wars: Jedi Survivor gleich mehrere große Schritte voran und brechen damit endgültig in die nächste Generation im Action-Adventure-Genre auf.

Im Kern blieb das Spielprinzip natürlich unverändert und wurde dort um die für einen Nachfolger typischen Ergänzungen und Änderungen variiert: das anspruchsvolle Kampfsystem mit seinen unterschiedlichen Lichtschwertstilen und Machtfähigkeiten, die vielseitige spielerische Bandbreite aus Kämpfen, akrobatischen Klettereien und Rätseln, sowie das aufmerksame Erkunden der Spielwelt nach versteckten Schätzen und Geheimnissen.

Letzteren Aspekt baut Jedi Survivor massiv aus, indem es den Spieler regelmäßig von Passagen der geradlinig vorwärtstreibenden Story in die offene Weite von Open-World-Kaliber entlässt. Das eigentlich Bemerkenswerte an diesem Punkt ist allerdings, dass es darin nicht der Formel von Ubisoft, Sony und Rockstar folgt und euch mit Markierungen und Fragezeichen auf der Landkarte überhäuft. Stattdessen mutet euch das Spiel nach der Philosophie von Elden Ring und Zelda: Breath of the Wild ein eigenständiges Erkunden der Spielwelt zu. Dass diese in bombastischer Next-Gen-Grafik erstrahlt und in geradezu kongenialer Weise die künstlerische Designtradition von Star Wars fortführt, macht für sich schon einen Großteil des Genusses aus, die unterschiedlichen Planeten bis in den letzten Winkel zu erforschen.

Als Begleiterscheinung dieser Entwicklung lassen sich Kritikpunkte feststellen, die im Grunde keine sind, aber je nach individueller Geschmackslage von unterschiedlichen Spielertypen unterschiedlich eingeordnet und bewertet werden dürften. Dass sich ein nicht geringer Teil des Loots in spielerisch nutzlosem Krimskrams wie neuen Farbtönen für den Droiden oder Frisuren für den Helden erschöpft, störte bereits im Vorgänger nicht unerheblich das Erfolgserlebnis fürs ausgiebige Erkunden der Spielwelt. Auch nehmen die langen Phasen des Erkundens regelmäßig den Fluss aus der Geschichte, die dadurch abseits unbestreitbar epischer Momente ihre wahre Natur als Vorwand zur intergalaktischen Schnitzeljagd nicht immer ganz verbergen kann. Abermals muss sich das Kampfsystem bei allem Jubel über seine Komplexität und Vielschichtigkeit den Verdacht gefallen lassen, für Normalspieler ein wenig zu viel zu wollen. Und letztlich hat angesichts eines solch umfangreichen Spiels immer irgendjemand irgendwas über Originalität oder Abwechslungsreichtum der unterschiedlichen Betätigungen zu meckern. Aber wie gesagt: Alle diese Punkte macht das Spiel schon ganz gut, nur vielleicht nicht in jedem Detail perfekt.

Star Wars: Jedi Survivor schafft jedenfalls als erstes Spiel dieser Art den gelungenen Spagat zwischen linear packend durchinszeniertem Singleplayer-Story-Spiel und dem entfesselten Reiz des Erkundens einer Open World und damit vermutlich die Blaupause für alle modernen Action-Adventures der kommenden Generation.

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Überblick

Pro

  • großartiges Star-Wars-Spiel
  • brillante Open-World-Einflüsse nach Elden-Ring-Vorbild
  • anspruchsvolles Kampfsystem
  • abwechslungsreiches Action-Adventure-Gameplay
  • riesige Spielwelt mit mehreren Planeten
  • spektakuläre Next-Gen-Grafik
  • kongeniales Star-Wars-Design

Contra

  • häufig nur kosmetische Belohnungen für Nebenbetätigungen
  • gelegentliche Phasen der Monotonie
  • mitunter etwas überladen mit Spielelementen

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