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News - Split Fiction : Spiel ist woke? Studio-Chef macht klare Ansage

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Natürlich gibt es im Internet wieder einige Schreihälse, laut denen Split Fiction "zu woke" sei. Schließlich steuert man zwei weibliche Hauptfiguren, was erlaube Hazelight! Jetzt äußert sich der Studiogründer zu den Vorwürfen und findet sehr deutliche Worte.

In einem Punkt sind sich so ziemlich alle Personen einige, die Split Fiction gespielt haben: Das neue Spiel von Hazelight ist abermals ein Freudenfeuerwerk kreativer Ideen und gehört in jede gut sortierte Koop-Sammlung. Kein Wunder, schließlich bewies das Studio bereits mit A Way Out und It Takes Two, dass es sein Handwerk versteht.

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In Split Fiction schlüpft ihr in die Rollen der Schriftstellerinnen Zoe und Mio und natürlich erzürnt das wieder die Gemüter einiger Leute im Internet. Deren Woke-Radar schlägt aufgrund der weiblichen Hauptbesetzung aus und sie werfen dem Studio sogar "feministische Propaganda" vor. That escalated quickly.

Auch der Studiogründer Josef Fares bekam Wind von diesen, nennen wir sie mal wohlwollend so, Vorwürfen. Und er findet sehr deutliche Worte dafür, die allerdings nicht unbedingt für positive Gedanken seitens der Kritiker sorgen dürften.

So reagiert er auf den Vorwurf der feministischen Propaganda: "Was zum Teufel soll das heißen? Ich nehme mal an, dass jemand damit darauf reagiert, dass es zwei Frauen gibt. [...] Lasst es mich so sagen: In Brothers gab es zwei Männer, in A Way Out gab es zwei Männer, in It Takes Two gab es eine Frau und einen Mann und jetzt gibt es zwei Frauen und jeder beschwert sich? Komm schon. [...] Es interessiert mich nicht, was du zwischen deinen Beinen hast, das ist absolut uninteressant, gute Charaktere sind wichtig."

Das ist mal eine erfreulich deutliche Ansage, wird aber die ganzen Gegner der Wokeness da draußen kaum aufhalten. Obwohl er noch einmal klarstellt, dass Zoe und Mio sogar zum Teil von seinen eigenen Töchtern inspiriert wurden.

Sollte euch der Begriff "woke" nichts sagen: Gut für euch! Eigentlich ist er auch gar nicht negativ, sondern steht weitestgehend für ein Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit und Rassismus. Allerdings gibt es in der heutigen Zeit immer mehr rechtspopulistische Personen, die den Begriff als Kampfbegriff nutzen, um entsprechende Werte abzuwerten und ihnen gar die Eisnchränkung und Verwässerung der "guten alten Werte" vorzuwerfen.

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