Test - Space Junkies : Unreal Tournament in Schwerelosigkeit

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Von Kommentieren
Greift zu, wenn...

.. ihr schon immer mal einen fetzigen Shooter in der virtuellen Realität erleben wolltet.

Spart es euch, wenn...

… ihr reinen Multiplayer-Spielen nichts abgewinnen könnt und auf Dauer Abwechslung braucht.

Fazit

Denis  Brown - Portraitvon Denis Brown
Spaßiger VR-Shooter, der PS4-Spieler leider erheblich benachteiligt

Schade, schade! Wenn man sich im Ingame-Sprachchat mit PC-Spielern unterhält, scheinen einige vor Freude vom Sessel zu fallen. So manch einer schwärmt gar vom besten derzeit erhältlichen VR-Erlebnis, was angesichts des Szenarios und der Idee mit den unabhängig steuerbaren Gliedmaßen nicht zu weit hergeholt scheint. Die Action ist schnell und schmissig, wie es sich für einen Shooter gehört.

Auf der PS4 hält sich die Begeisterung allerdings in Grenzen, was ausschließlich an der Steuerung liegt, die nicht mehr als ein Kompromiss sein kann. Die Ausrichtung des Fadenkreuzes per Standard-Controller ist – trotz Bewegungssteuerung – zu unflexibel, weil man nach wie vor beide Hände an den Analogsticks lassen muss, sonst kann man sich im Gefecht nicht bewegen. Ergo: Sony benötigt spätestens in der kommenden Konsolengeneration dringend eine neue Steuerungsmethode für PSVR.

Im Hier und Jetzt zieht die Sony-Variante von Space Junkies im Vergleich mit der PC-Fassung klar den Kürzeren. Das Zielen ist umständlicher, fällt nicht halb so intuitiv aus wie mit Vive und Rift und dauert deutlich länger, sodass man im Deathmatch immer wieder schlechter dasteht. Ubisoft ist in dieser Hinsicht kaum ein Vorwurf zu machen. Die Entwickler haben ihr Bestes gegeben. Das sieht beim Spielinhalt allerdings ganz anders aus: kein Storymodus, keine hervorstechenden Spielmodi, nur sechs Arenen. Das ist auf Dauer zu wenig, egal wie spaßig und glaubhaft das VR-Erlebnis an sich ausfällt.

>> Die direkte Alternative: Starblood Arena im Test

Überblick

Pro

  • simple, aber stimmungsvolle Grafik
  • famose Kantenglättung auf PS4 Pro
  • schnell und dynamisch
  • einsteigen und losballern
  • glaubhaftes Space-Setting
  • schöne Arenen
  • Crossplay abschaltbar

Contra

  • eingeschränkte Steuerung auf der Playstation 4
  • sichtbare Reduzierung der Auflösung in hektischen Szenen (PS4)
  • PS4-Spieler gegenüber PC-Spielern erheblich im Nachteil
  • kein Einzelspielermodus
  • nur sechs Arenen

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