News - eSport-Turnier von Snoop Dogg : Hier war kiffen ausdrücklich erlaubt!

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    Letzten Freitag hat Rapper Snoop Dogg mit der Gangsta Gaming League" sein erstes eigenes eSport-Turnier veranstaltet. Zwischen den Monitoren waberte der Dunst einiger Joints, denn die waren ausdrücklich erlaubt.

    Der US-amerikanische Rapper Snoop Dogg liebt nicht nur Videospiele, sondern auch das Kiffen. Nun hat er im Rahmen seines eigenen eSport-Turniers, der "Gangsta Gaming League" beide Vorlieben miteinander verbunden. Das Austragungsspiel war Madden 19 Ultimate Team. Auf den Gewinner warteten 11.000 Dollar. Dass die Stimmung locker war, lag aber sicher nicht nur am Publikum, sondern auch an der Erlaubnis, sich einen Joint anzuzünden. Die Moderation übernahm der Rapper in Zusammenarbeit mit dem Comedian Dan Rue. Snoop Dogg machte es vor und konsumierte immer wieder selbst Cannabis, wie auf den Livestreams auf Twitch, YouTube und Facebook zu sehen ist.

    Dass Kiffen ausdrücklich erwünscht war, wurde bereits zuvor auf der Partnerseite Merry Jane bekanntgegeben. Warum das ganze überhaupt erlaubt sein konnte? Das Turnier fand in Los Angeles statt. Dort ist es inzwischen nicht mehr verboten, Marihuana zu rauchen. Einige Streaming-Plattformen berufen sich bei der Ausstrahlung derartiger Inhalte auf die Gesetzeslage des Ortes, an dem das Programm stattfindet. YouTube hingegen verbietet nur Inhalte, die den Konsum und die Herstellung harter Drogen zeigen.

    Facebook dagegen stellt sich klar gegen die Erwähnung und Darstellung derartiger Produkte. Auf der Facebook-Seite von Merry Jane ist der Stream jedenfalls nicht mehr zu finden. Ob sich die Kifferei so gut auf die Reaktionsfähigkeit im Spiel auswirkt, steht auf einem anderen Blatt. Zählt das schon als Doping?

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